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SE Theoretische Philosophie: Ähnlichkeit - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester WiSe 2025/26 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen
Einrichtung :
Philosophie

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Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
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Mi. 12:00 bis 14:00 wöch. 15.10.2025 bis 04.02.2026  R11T - R11 T03 C75       Präsenzveranstaltung
Gruppe [unbenannt]:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
van Riel, Raphael, Professor, Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Philosophie
Inhalt
Kommentar

Der Ähnlichkeitsbegriff ist zentral in einer Reihe von Theorien der Repräsentation, er spielt eine Rolle in nominalistischen Ansätzen in der Metphysik und in Theorien der Idealisierung und Modellbildung in der Wissenschaftstheorie. In vielen dieser Theorien ist er fundamental – das heißt, er wird im Rahmen der Theorie nicht weiter erläutert, sondern er wird verwendet, um andere Fragen zu klären. Hier einige Beispiele:

-          Was sorgt dafür, dass die bildliche Darstellung eines Pferdes die eines Pferdes (und nicht eines Hasen) ist? Eine mögliche Antwort (kurz): Es ist die Ähnlichkeit zwischen Darstellung und Pferd, die dafür sorgt!

-          Müssen wir annehmen, dass es so etwas wie eine abstrakte Eigenschaft gibt, die Dinge einer Art (z.B. rote Dinge) gemein haben (z.B. die Eigenschaft der Röte)? Eine mögliche Antwort (kurz): Nein, diese Dinge sind sich einfach ähnlich – eine zusätzliche Eigenschaft (etwa: der Röte) müssen wir nicht annehmen.

-          Was sorgt dafür, dass ein stark idealisiertes, abstrahierendes Modell z.B. des Klimawandels uns etwas über echte Prozesse erklären kann? Eine mögliche Antwort (kurz): Das Modell muss dem echten System nur hinreichend ähnlich sein.

Ein solches Vorgehen wäre dann unproblematisch, wenn der Ähnlichkeitsbegriff selbst unproblematisch wäre. Und das scheint ja zunächst auch so: Weiße Enten ähneln Schwänen, alle Schulsporthallen ähneln einander, und Sokrates ähnelt einem Satyr (so behauptet zumindest Alkibiades in Platons Symposium). Derartige Behauptungen sind leicht zu verstehen. Ist der Ähnlichkeitsbegriff als unproblematisch? Bei genauerer Betrachtung wirft er eine Reihe von semantischen und metaphysischen Fragen auf, mit denen wir uns im Seminar beschäftigen werden. Dazu werden Texte sowohl der Philosophie als auch der formalen Semantik diskutiert.

Literatur

Wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben. Die Bereitschaft zur Lektüre ausschließlich englischsprachiger Texte ist Teilnahmevoraussetzung.

Bemerkung

B.A. LA GyGe: M5: SE Erkenntnis/Wiss.theorie; M10: SE Th. Phil.

B.A. LA HRSGe: M5A & M5B: Aufbaumodul Theoretische Philosophie

B.A. Angewandte Philosophie: M5: SE Erkenntnis/Wiss.theorie; M10: SE Th. Phil.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2025/26 , Aktuelles Semester: SoSe 2026