Die letzte Dekade war schon durch die globale Ausbreitung autokratischer Herrschaftskonstellationen und einer gewaltvollen Auseinandersetzung zwischen Staaten geprägt. Dabei ist einerseits von der Rückabwicklung demokratischer Errungenschaften die Rede. Die Diagnosen legen andererseits aber auch die Vermutung nahe, dass die Welt in Aufruhr (Herfried Münkler) in immer größere kriegerische Auseinandersetzungen führt. Die Unruhe stellt auch die Perspektiven der Teildisziplin Internationale Beziehungen vor enorme Herausforderungen.
Das Seminar führt auf der Grundlage dieser Beobachtung in die politikwissenschaftliche Teildisziplin der Internationalen Beziehungen ein. Im ersten Teil werden die zentralen Theorien der Internationalen Beziehungen diskutiert und anhand konkreter Beispiele illustriert. Dabei sollen Grundkenntnisse erworben, vertieft und einige theoretische Perspektiven auf den Prüfstand gestellt werden. Ebenso gilt es ein verständnisorientiertes Lesen auch anspruchsvoller Texte zu erlernen. Im zweiten Teil werden einzelne Politikfelder und Konfliktherde in den internationalen Beziehungen in den Blick genommen..
Das Seminar ist in Blockterminen organisiert, die jeweils an vier Donnerstagen auf dem Campus Essen von 12 bis 17 Uhr stattfinden werden. Die Termine sind: 16.04.2026 (R12R - R12 R06 A79), 07.05.2026 (S – M – SM 311), 18.06.2026 (R12R - R12 R06 A69), 16.07.2026 (R12R - R12 R06 A69). BITTE achten Sie darauf, dass die Veranstaltung in unterschiedlichen Räumen stattfinden.
Informationen zur Vorbereitung auf die erste Sitzung folgen bald. |