Das Ziel des Einführungskurses in die osmanische Sprache ist es, den Studierenden die Lektüre eines in dieser Sprache verfassten Werks zu ermöglichen. Zu diesem Zweck werden zunächst die osmanischen Buchstaben, die mit den nachfolgenden Buchstaben kombinierbaren bzw. nicht kombinierbaren Buchstaben, die Laute der Buchstaben sowie deren Schreibweise am Wortanfang, in der Wortmitte und am Wortende behandelt. Durch die Beschäftigung mit Wörtern, die aus dem Arabischen und Persischen ins Osmanische übernommen wurden, werden die Studierenden mit der Struktur der osmanischen Sprache vertraut gemacht. Als Teil der induktiven Methode werden nach Leseübungen mit verschiedenen Wortgruppen gemeinsam mit den Studierenden verschiedene osmanische Texte gelesen. Am Ende des Kurses sollen die Studierenden ab der 9. oder 10. Unterrichtsstunde in der Lage sein, osmanische Sprichwörter, Anekdoten oder Kurzgeschichten zu lesen.
Literatur:
Weil, Gotthold (1917): Grammatik der Osmanisch-türkischen Sprache, Verlag Von Georg Reimer, Berlin.
Gümülcineli Esad (1925): Türk Dilinde Darb-ı Meseller, Ahenk Matbaası, İzmir.
Letâif-i Hoca Nasreddin (1926): İkbal Kütüphanesi, İstanbul.
Hâşim Veli (1926): Atalar Sözü, Mahmud Beg Matbaası, İstanbul.
Süleyman Şevket (1926): Yeni Güzel Yazılar, Hilal Matbaası, İstanbul.
Deny, J. (1941): Türk Dili Grameri, çev. Ali Ulvi Elöve, İstanbul.
Taşdelen, Erkan (2014): Osmanlı Türkçesine Giriş, Bursa.
Bemerkung:
Aktive Teilnahme ist erwünscht.
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