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Politische Repräsentation in der postmigrantischen Gesellschaft - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 30
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen Abmeldung BA Lehramt Wirtschaft und Politik    24.03.2026 18:01:00 - 24.07.2026 23:59:00    aktuell
Einrichtung :
Gesellschaftswissenschaften
Anmeldung BA Lehramt Wirtschaft und Politik    17.03.2026 09:00:00 - 24.03.2026 18:00:00   
Einrichtung :
Gesellschaftswissenschaften
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
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Mo. 14:00 bis 16:00 EinzelT am 13.04.2026 R12R - R12 R06 A84       30 Präsenzveranstaltung
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Do. 10:00 bis 17:00 EinzelT am 21.05.2026 R12R - R12 R06 A69       30 Präsenzveranstaltung
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Fr. 10:00 bis 17:00 EinzelT am 17.04.2026 R12R - R12 R03 A93       30 Präsenzveranstaltung
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Fr. 10:00 bis 17:00 EinzelT am 22.05.2026 R12R - R12 R04 B93       30 Präsenzveranstaltung
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Dinnebier, Laura , M.A.
Zuordnung zu Einrichtungen
Gesellschaftswissenschaften
Inhalt
Kommentar

Die Diskussion um „Deutschland als Einwanderungsland“ erreichte vor mehr als 20 Jahren ihren politischen Höhepunkt. Doch auch heute wird mit Blick auf die Zusammensetzung deutscher Parlamente nach wie vor diskutiert, dass migrantische Perspektiven in legislativen Prozessen der repräsentativen Demokratie systematisch unterrepräsentiert bleiben. Empirisch nachvollziehen lässt sich dies u.a. hinsichtlich der Zusammensetzung des Deutschen Bundestags und der Landesparlamente, in denen Personen mit sogenanntem Migrationshintergrund gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil unterrepräsentiert bleiben. Auch mit Blick auf andere Gruppen, bspw. Frauen, bleiben solche Diskussionen von großer Bedeutung. Unterschiedliche repräsentationstheoretische Perspektiven legen wiederum andere Schwerpunkte darauf, wie eine Gesellschaft angemessen vertreten werden kann. Weiterhin können Merkmale wie der des Migrationshintergrunds nur eine Kategorie unter weiteren – etwa Geschlecht, Schichtzugehörigkeit oder Alter – und Teil eines komplexen Gefüges multipler Identitäten sein.

Die Veranstaltung fokussiert diese komplexe Beziehung zwischen politischer Repräsentation und Identität und thematisiert dies als einen wesentlichen Aspekt demokratischer Herausforderungen innerhalb der postmigrantischen Gesellschaft (Foroutan 2019). Dabei werden verschiedene Ansätze der politischen Repräsentation diskutiert und kritisch hinterfragt. Weiterhin vermittelt das Seminar Kompetenzen in den Bereichen des Zeit- und Projektmanagements, des kooperativen Arbeitens sowie der Evaluation geeigneten Datenmaterials und Methodenanwendung. Am Ende der Veranstaltung kennen Studierende die Herausforderungen politischer Repräsentation und Identität und sind in der Lage, diese im Kontext der postmigrantischen Gesellschaft anwendungsorientiert zu diskutieren und zu reflektieren. Dabei setzen sich die Studierenden auch mit der Frage auseinander, wie sich die im Seminar behandelten Themen in schulischen Lehr- und Lernkontexten praxisnah aufbereiten und vermitteln lassen. Dieser Prozess wird durch Peer-Feedback begleitet, das der gemeinsamen Reflexion und Weiterentwicklung der erarbeiteten Inhalte dient.

Literatur

Die Pflichtliteratur (in Deutsch und Englisch) sowie ergänzende/weiterführende Lektüre wird über die Plattform Moodle bereitgestellt. Der Zugangsschlüssel wird den Studierenden in der ersten Seminarsitzung mitgeteilt.

Bemerkung

Die Themen für die vorzubereitenden inhaltlichen Themenslots werden im Rahmen der obligatorischen Vorbesprechung am 13. April vergeben. Die Teilnahme an dieser Sitzung ist für die Möglichkeit der weiteren Seminarteilnahme zwingend erforderlich.

Leistungsnachweis

Studienleistung
Zu den allgemeinen Teilnahmeanforderungen zählen die regelmäßige und aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen sowie die Vorbereitung und eigenständige Gestaltung (ggf. in Kleingruppen) eines inhaltlichen Themenslots. Die Veranstaltung wird einen hohen Anteil an Diskussionsphasen enthalten. Die intensive Auseinandersetzung mit den bereitgestellten Texten sowie die aktive und konstruktive Beteiligung der Studierenden am Peer-Feedback-Prozess werden entsprechend vorausgesetzt.


Prüfungsleistung
Schriftlicher Projektbericht (12 – 15 Seiten laut Prüfungsordnung). 


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: