Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Startseite    Anmelden     
Logout in [min] [minutetext]

Demokratische Wahlen im internationalen Vergleich II - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 30
Credits 5 Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen Powi BA Aufbaumodule    24.03.2026 10:00:00 - 26.03.2026 12:00:00   
Einrichtung :
Gesellschaftswissenschaften
Abmeldung Powi BA Seminare BM/AM/Sozök.    26.03.2026 12:01:00 - 24.07.2026 16:00:00    aktuell
Einrichtung :
Gesellschaftswissenschaften
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Di. 10:00 bis 14:00 14-tgl. von 21.04.2026  LK - LK 053       Präsenzveranstaltung
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Hoppe, Alex , Dr.
Zielgruppen/Studiengänge
Zielgruppe/Studiengang Semester Pflichtkennzeichen
Powi B.A., Politikwissenschaft (Bachelor of Arts) 4 - 6
Bachelor of Arts Politikwissenschaft, Bachelor of Arts Politikwissenschaft 4 - 6
Bachelor of Arts Philosophie, Politikwissenschaft & Sozioökonomie, Bachelor of Arts Philosophie, Politikwissenschaft & Sozioökonomie 4 - 4
Module
Aufbaumodul 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Auch wenn, besonders in den letzten 20 Jahren, unterschiedliche Formen der politischen Partizipation diskutiert und implementiert wurden, bleiben Wahlen der zentrale Mechanismus demokratischer Legitimation repräsentativer Demokratien. Sie sind deshalb weit mehr als nur Instrument, um politische Ämter zu besetzen. Das Funktionieren von Wahlen bestimmt grundlegend, ob es sich bei einem politischen System um eine funktionierende Demokratie handelt. Gleichzeitig erlaubt uns die Analyse von Wahlen Rückschlüsse über gesellschaftliche Befindlichkeiten und Problemlagen weit über parteipolitische Präferenzen hinaus. Sie erlaubt Rückschlüsse auf Akzeptanz (un-)demokratischer Akteure und Narrative, auf die Polarisierung einer Gesellschaft und Unterschiede zwischen verschiedenen sozialen Gruppen und Generationen.

Auch die Frage nach Motiven für (Nicht-)Wahlentscheidungen rückt in den Fokus: Wie beeinflussen politisches Vertrauen, demokratische Einstellungen, sozio-ökonomische Voraussetzungen das Wahlverhalten? Einen besonderen Fokus wollen wir im Seminar auch auf Jungwähler:innen legen. Wie unterscheiden sich junge Wähler:innen vom Rest der Gesellschaft und wie versuchen politische Parteien, junge Wähler:innen von sich zu überzeugen? Eine Wahl gleicht dabei nicht der anderen. Institutionelle Kontexte, politische Traditionen, Parteiensysteme und gesellschaftliche Kontexte haben einen entscheidenden Einfluss auf Wahlsysteme. Darum nähern wir uns dem Thema vergleichend. Der Vergleich ist dabei die zentrale Erkenntnislogik des Seminars. 

Ein zweiter, gleichgewichtiger Strang des Seminars widmet sich der Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens und der Erstellung einer wissenschaftlichen Hausarbeit mithilfe der vergleichenden Methode. In der Struktur ist dabei jede Sitzung zweigeteilt. Ein inhatlicher Block von 90-120 Minuten ist gefolgt von einem methodischen Block von 60-90 Minuten, in dem wir uns mit einem Aspekt einer wissenschaftlichen Hausarbeit beschäftigen: von der Forschungsfrage über Theorie und Hypothesen, komparatives Forschungsdesign, Operationalisierung und Methoden bis hin zur Analyse. Die inhaltlichen Themen und Literatur des Seminars dienen dabei durchgehend als Anschauungsmaterial. Ziel ist es, dass die Studierenden am Ende des Semesters nicht nur einen fundierten Überblick über die vergleichende Wahlforschung haben, sondern auch in der Lage sind, eine eigenständige komparative Hausarbeit zu konzipieren und zu verfassen. Dazu werden wir in den einzelnen Seminarsitzungen aktiv daran arbeiten, wissenschaftliche Praxis zu erlernen und anzuwenden.

Bemerkung

Das Seminar findet zweiwöchentlich für dreieinhalb Stunden (10:15-13:45) statt. 

Leistungsnachweis

Die regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme ist essentiell für den Lernerfolg in diesem Kurs und wird voraussgesetzt. Wir erarbeiten uns die Inhalte während des Seminars selbst. Eine ausführliche Dokumentation, etwa durch detaillierte Foliensätze, wird es nur in Ausnahmefällen geben. 

 

Die Prüfungsleistung ist eine wissenschaftliche Hausarbeit (15 Seiten), in der das im Kurs erlernte Vorgehen des wissenschaftlichen Arbeitens angewendet wird. 

 

Die Studienleistung ist die Vorstellung des Exposés im Seminar. 


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: