Gruppe 1: Dr. Philipp Böttcher
Das Seminar führt in didaktisch-methodische Konzepte zum Erwerb, zur Diagnose und zur Förderung von Lesefähigkeiten ein. Darüber hinaus findet eine grundlegende Auseinandersetzung mit Modellen der Lesekompetenz sowie mit Aspekten der Lesesozialisation und des digitalen Lesens statt. Die Bereitschaft zur regelmäßigen aktiven Teilnahme am Seminar wird vorausgesetzt. Alle weiteren Informationen werden in der ersten Seminarsitzung bekannt gegeben.
Gruppe 2: Alina Wanzek:
Die Bedeutung einer allumfassenden, differenzierten Leseförderung, die einer heterogenen Schülerschaft gerecht wird, ist in der schulischen Praxis wichtiger denn je. Wurden jahrzehntelang vor allem Verfahren zur Förderung der Lesemotivation präferiert, wird die Förderung von basalen Kompetenzen, z.B. der Leseflüssigkeit, in der gegenwärtigen Forschung besonderer Bedeutung zugewiesen. Im Seminar wird der Frage nachgegangen, wie eine mehrperspektivische und differenzierte Leseförderung gelingen kann. Als Voraussetzung dafür werden sowohl Entwicklungsmodelle des Leseerwerbsprozess als auch diagnostische Maßnahmen beleuchtet.
Abschließend werden praktische Ansätze zur Gestaltung des (Erstlese-)Unterrichts thematisiert. Ein Ziel des Seminars ist die konsequente Verknüpfung von Theorie und schulischer Praxis.
Basisliteratur (empfohlen): Cornelia Rosebrock/ Daniel Nix (2020):
Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen schulischen Leseförderung. 9., aktualisierte Neuaufl. Baltmannsweiler“
Gruppe 3: Dr. Larissa Carolin Jagdschian:
In dem Seminar werden verschiedene Konzepte zum Erwerb und zur Förderung von Lesekompetenz in der Primarstufe vorgestellt. Sie lernen Methoden wie das Vorlesegespräch, Maßnahmen der Leseförderung (Leseanimation, Lesetandem, Lesepatenschaften bzw. -banden etc.), Erstleseromane und multimodale Bilderbücher kennen. Ausgehend von diesen Gegenständen diskutieren wir, wie Leseförderung gelingen kann und inwieweit Arbeitsmaterialien oder digitale Angebote (die im Rahmen der Digitalen Textsouveränität entwickelt wurden) die Entwicklung der Lesekompetenz fördern können.
Gruppe 4: PD Dr. Ines Heiser:
Was bedeutet eigentlich „Lesen“ – und wie bringt man Lernenden in der Primarstufe diese Fähigkeit bei? Ausgehend von einer Reflexion des eigenen Leseerwerbs werden im Seminar unterschiedliche aktuelle Lesemodelle, empirische Befunde zur Lesekompetenz und didaktische Ansätze zu Leseerwerb und Leseförderung diskutiert und erprobt.
Literatur: Wird in der ersten Sitzung/über Moodle bekannt gegeben.
Grundlegend/zur Anschaffung empfohlen: Cornelia Rosebrock/ Daniel Nix (2020): Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen schulischen Leseförderung. 9., aktualisierte Neuaufl. Baltmannsweiler
Gruppe 5: Dr. Bettina Oeste:
Ausgehend von unterschiedlichen Bildungs- und Lesenormen werden im Seminar die derzeit aktuellen Lesekompetenzmodelle sowie einschlägige Methoden für den Erstleseunterricht behandelt, wobei auch Diagnose- und Förderverfahren angesprochen werden.
Über LSF zugelassene Teilnehmer*innen erhalten rechtzeitig zu Semesterbeginn die Zugangsdaten für den entsprechenden Moodle-Kursraum, über den alle relevanten Informationen sowie die endgültigen Teilnahme- und Zulassungsbedingungen kommuniziert werden.
Die endgültige Platzvergabe erfolgt in der Seminarsitzung der 1. Semesterwoche. |