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IV.2.1: Geschlechter und darüber hinaus: Inszenierung von Geschlecht in der Kindheit und Jugend (Teil 1) - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 30
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen LA BA/MA BiWi Anmeldung    09.03.2026 08:00:00 - 23.03.2026 12:00:00   
Einrichtung :
Bildungswissenschaften
LA BA/MA BiWi Nachbelegung    30.03.2026 08:00:00 - 05.04.2026 23:59:59   
Einrichtung :
Bildungswissenschaften
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mi. 16:00 bis 18:00 wöch. 15.04.2026 bis 22.07.2026  S06S - S06 S03 B06       40 Präsenzveranstaltung
Gruppe [unbenannt]:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Tervooren, Anja, Professorin, Dr.
Zielgruppen/Studiengänge
Zielgruppe/Studiengang Semester Pflichtkennzeichen
BiWi BA, Bildungswissenschaften im Bachelor of Arts / Bachelor of Science -
Module
Modul IV (IV.2.1) - HRSGe
Modul IV (IV.2.1) - GS
Zuordnung zu Einrichtungen
Bildungswissenschaften
Institut für Erziehungswissenschaft
Inhalt
Kommentar

Für Kindheiten und Jugenden in der späten Moderne lassen sich zwei gegenläufige Beobachtungen in Hinblick auf Geschlecht konstatieren: Auf der Seite wird die Geschlechterdifferenz dramatischer inszeniert als etwa in den 1980er oder 1990er Jahren. Im Zusammenspiel mit einem Gender Marketing, das sich seit der Jahrtausendwende etabliert hat, werden Spielzeuge, aber auch Lebensmittel oder Schulmaterialien, z.B. Erstlesebücher in einer Version für Jungen – zusammen mit einer konservativen Vorstellung von Männlichkeit – und einer für Mädchen angeboten. Ganz zu schweigen von Kleidung oder Schulranzen oder Kindergartentaschen, die mit dem Hinweis Mädchen- oder Jungenrucksack verkauft werden. Auf der anderen Seite haben Kinder und Jugendliche das Thema Transsexualität in viele Bildungsinstitutionen hineingetragen und verschiedene Sexualitäten werden sichtbarer.  

In dem Seminar werden die Geschichte der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung in der Kindheit und Jugend rekapituliert, Ansätze von de- und rekonstruktiver Geschlechterforschung erarbeitet und aktuelle empirische Studien zu Geschlecht in Kindheit und Jugend mit einem Schwerpunkt auf Schule analysiert. Intersektionale Perspektiven erhalten dabei ebenso besondere Aufmerksamkeit wie Forschungen im Kontext der Queer Studies. Die Studierenden suchen sich in Projektgruppen gemeinsam einen Schwerpunkt in dieser Debatte, arbeiten das gewählte Thema auf und stellen das Erarbeitete am Ende des ersten Semesters vor. Im zweiten Semester werden eigene Forschungsprojekte zum Thema durchgeführt, deren Ergebnisse in dem Projektbericht präsentiert werden.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: