| Kommentar |
Platons frühere Dialoge thematisieren u.a. die Fragen nach der Tugend und nach den Bedingungen des guten Lebens: Was, so fragt Sokrates seine Gesprächspartner, bedeutet „Tugend“, was bedeuten Ausdrücke wie „Tapferkeit“ und „Frömmigkeit“, und wie lässt sich gut und gerecht leben? In der späteren, genuin „platonischen“ Phase seiner Philosophie erweitert Platon diese Fragestellungen in einer Weise, die ihn zur Ausformulierung der Ideenlehre führt. – In dieser Veranstaltung werden Texte Platons im Mittelpunkt stehen, die den Übergang von der sokratischen zur genuin platonischen Phase in der Philosophie Platons markieren. Sie weisen Merkmale des „sokratischen“ Frühdialoges auf, lassen aber auch bereits die platonische Ideenlehre erkennen. Sie sollen möglichst textnah interpretiert und dabei auch mit modernen metaethischen Fragestellungen in einen Dialog gebracht werden. |
| Bemerkung |
B.A. LA GyGe: M6: SE Pol. Ph./Soz. Ph.; M11: SE Praktische Philosophie
B.A. LA HRSGe: M6A/6B: SE Pol.Ph./Soz.Ph
B.A. Angewandte Philosophie: M6: SE Pol. Ph./Soz. Ph.; M11: SE Praktische Philosophie
B.A. PPE: Aufbaumodul Praktische Philosophie
M.A. Philosophie: M1c, 2c, 3c: SE Moralphilosophie, Angewandte Ethik
M. Ed. GyGe: M4; M10
M. Ed. HRSGe: M4 |