In diesem Seminar geht es darum, dass Sie als Studierende aktiv an der Gestaltung Ihres Lernprozesses beteiligt sind – mit Blick auf Ihre theoretisch-reflexiven, diagnostischen und didaktischen Kompetenzen, die Sie bereits im Bachelorstudium erworben haben.
In der Re-/De-/Konstruktion pädagogischer Wirklichkeiten soll im Rahmen des Seminars eine „forschende Grundhaltung“ (Wissenschaftsrat, 2001, S. 41) angebahnt werden, die Sie dazu befähigt, heterogene Lernausgangslagen und individuelle Voraussetzungen von Schüler:innen zu erkennen, auf neue Anforderungen und Herausforderungen schulischer Handlungspraxen antworten und (inklusive) Schulentwicklungsprozesse analysieren und weiterentwickeln zu können (Huber & Reinmann, 2019, S. 289).
Das Seminar dient unmittelbar der Vorbereitung auf das Praxissemester im kommenden (Folge-)Semester. Sie entwickeln eine eigene Fragestellung zur pädagogischen Praxis oder erarbeiten erste Hypothesen, die Sie mit Blick auf methodische Passung anschließend im Praxissemester praktisch-präzisierend erkunden können.
Zentrale Bestandteile des Seminars sind die Entwicklung einer schriftlichen Projektskizze als Studienleistung. Diese bildet die Grundlage für Ihre forschende Arbeit im Praxissemester.
Informationen zu Organisation und relevanten Seminarunterlagen erfolgen in der ersten Seminarsitzung. |