In der Veranstaltung geht es u. a. um die Entwicklung historischer Zahldarstellungen und den damit verbundenen arithmetischen, algebraischen und geometrischen Ideen beginnend mit der Keilschrift in Mesopotanien und ägyptischen Hieroglyphen bis hin zur heutigen Zahldarstellung, die sich in der Renaissance allmählich durchsetzte. Daneben wird es exemplarisch um die zentralen mathematischen Inhalte der Zeit gehen und deren Bedeutung in der Zeit.
Während in Mesopotamien sich die mathematischen Inhalte aus Bedürfnissen der Verwaltung entwickelten, sind es im antiken Griechenland philosophische Ideen, die die Entwicklung der Mathematik massiv voran trieben. Dies wird für jede Kultur angesprochen.
Neben den mathematischen Verfahren geht es immer auch um die historische Würdigung. Dies bedeutet die Betrachtung der mathematischen Ideen im historischen Kontext und einen Ausblick auf den Stellenwert innerhalb der Entwicklung der Mathematik. Ziel ist eine Würdigung der mathematischen Errungenschaften aus der Zeit heraus.
Dabei bleibt die Veranstaltung eine Mathematikveranstaltung, bei der Sie regelmäßig Aufgaben bearbeiten, die auf den historischen Inhalten aufbauen oder dazu in Beziehung stehen. Die Aufgaben sind so angelegt, dass man sich ohne zusätzliche Mathematikveranstaltung einarbeiten kann.
Bei Rückfragen dürfen Sie selbstverständlich gerne an mich wenden: claudia.boettinger@uni-due.de
Die Veranstaltung richtet sich an Mathematik-Studierende im Bachelor und wird im Bereich E2 mit 4 cr angerechnet.
Sie wird im Bereich E2 für Studierenden der MSM (Duisburg) mit 6 cr angerechnet.
Für die übrigen Studierenden ist diese Veranstaltung als E3-Veranstaltung anerkannt mit 6 cr.
Für alle Studierenden schließt die Veranstaltung mit einer Klausur ab. Termin der Klausur: Freitag,
Es wird einen Moodle-Kurs geben, die Zugangsdaten erhalten Sie in der Veranstaltung.
Beginn in der ersten Semesterwoche, 16.4.26
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