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Profilübung Alte Geschichte, ab 3 Fachsemester ( 2 Gruppen) - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen Geschichte, allg. Zulassungsphase    18.03.2026 - 31.03.2026   
Einrichtung :
Geschichte
Geschichte, allg. Anmeldephase    16.02.2026 - 13.03.2026   
Einrichtung :
Geschichte
Termine Gruppe: G1 iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 16:00 bis 18:00 wöch. von 20.04.2026  R12V - R12 V05 D20   Blösel ÜB 01.06.2026: Muss leider wegen Tagungsteilnahme entfallen! 30 Präsenzveranstaltung
Gruppe G1:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 
Termine Gruppe: G2 iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
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Do. 08:30 bis 10:00 wöch. von 23.04.2026  R12V - R12 V05 D81   Michel ÜB   35 Präsenzveranstaltung
Gruppe G2:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Blösel, Wolfgang, Professor, Dr.
Michel, Christian
Zuordnung zu Einrichtungen
Geschichte
Inhalt
Bemerkung

Gruppe 1:

Blösel: Profilübung: Einführung in die Lateinische Epigraphik

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt GyGe

MA Lehramt GyGe
2-Fach-Master (Geschichte)

Die Übung bietet eine erklärtermaßen praktische Einführung in diese zentrale Quellengattung der römischen Kaiserzeit. Die Bandbreite der hier behandelten Texte reicht von Kaiser- über Ehreninschriften für Senatoren und Militärdiplomen bis hin zu den Grabsteinen von „einfachen“ Leuten. Darin wird jeweils anhand von Photographien das Entziffern der Buchstabenkombinationen, das Auflösen der zahlreichen Abkürzungen, die Übersetzung und die historische Auswertung der Inschriften, darüber hinaus auch die Ergänzung fragmentarischer und das Aufspüren fingierter Inschriften trainiert. Zudem wird in die großen Editionen (bes. das CIL) eingeführt. Für die Teilnahme sind Lateinkenntnisse auf dem Niveau des Lateinkurses I (insbesondere die Beherrschung der Deklinationen von Substantiven und Adjektiven) erforderlich

Literaturhinweise: 

M.G. Schmidt, Einführung in die Lateinische Epigraphik, Darmstadt ³2015 

 

Gruppe 2:

Michel: Profilübung: Der Hof im Hellenismus

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt GyGe
BA Lehramt HRSGe

MA Lehramt GyGe
2-Fach-Master (Geschichte)

Der Tod Alexanders des Großen führte zu kriegerischen Auseinandersetzungen unter seinen führenden Generälen um die Nachfolge. Aus diesen Diadochenkriegen gingen die drei hellenistischen Königreiche der Antigoniden, Ptolemäer und Seleukiden hervor. Diese besaßen unterschiedliche geographische Schwerpunkte: Während die Antigoniden vor allem in Griechenland und die Ptolemäer in Ägypten herrschten, beanspruchten die Seleukiden große Teile des unter Alexander eroberten persischen Großreichs. Zwar waren alle drei Gebilde als Monarchien aufgebaut, dennoch unterschieden sie sich in ihrer konkreten Ausgestaltung. Während etwa die Antigoniden und Ptolemäer in einer festen Hauptstadt residierten, bewegten sich die Seleukidenherrscher aufgrund der Größe ihres Reichs ständig von einer Residenz zur anderen. Neben diesen Großreichen bildeten sich außerdem zahlreiche kleinere Königreiche heraus, die sich teilweise jahrzehntelang als regionale Mittelmächte etablieren konnten. Zu diesen zählen unter anderem Bithynien, Kappadokien, Pontos und das in Pergamon beheimatete Reich der Attaliden. Auch diese Monarchien zeichneten sich durch jeweils lokale Eigenheiten und abweichende Konzeptionen von Herrschaft aus. All diesen monarchischen Gebilden gemein ist aber ein zentrales Strukturelement: der Hof. An diesem kamen der König und seine „Freunde“, wichtige Berater und Inhaber der höchsten Ämter, zusammen und bestimmten die Geschicke des Königreichs. Daneben waren hier im Hellenismus auch weitere Personengruppen wie Literaten, Künstler und hochrangige Bittsteller vertreten. Doch wie genau sah die Hofgesellschaft in den jeweiligen Monarchien aus? Aus welchen Personen setzte sie sich zusammen, wer besaß Einfluss und wie wurden am Hof Entscheidungen getroffen?

Um diesen Fragen nachzugehen widmet sich die Übung dem Phänomen Hof in synchroner und diachroner Weise. Die verschiedenen Höfe der hellenistischen Monarchien sollen sowohl miteinander verglichen als auch historische Entwicklungen über die Zeit hinweg nachgezeichnet werden.
Die Vielgestaltigkeit der hellenistischen Monarchien erlaubt neben einer Analyse der Historiographie auch eine Analyse numismatischer und epigraphischer Quellen, um die Methodenkompetenz der Teilnehmer zu schulen. 

Bemerkung: Erwartet wird die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats.

Als Alternative kann ein schriftliches Essay eingereicht werden.

Literaturhinweise: 

Egetenmeier, Philip, Zwischen zwei Welten. Die Königsfreunde im Dialog zwischen Städten und Monarchen vom Jahr der Könige bis zum Frieden von Apameia (306–188 v. Chr.) Stuttgart 2021.
Erskine, Andrew et al. (Hgg.), The Hellenistic Court. Monarchic Power and Elite Society from Alexander to Cleopatra, Swansea 2017.
Michels, Christoph, Kulturtransfer und monarchischer "Philhellenismus". Bithynien, Pontos und Kappadokien in hellenistischer Zeit Göttingen 2009
Schmitt, Hatto H / Vogt, Ernst (Hgg.), Lexikon des Hellenismus, Wiesbaden 2005.
Weber, Gregor, Dichtung und höfische Gesellschaft. Die Rezeption von Zeitgeschichte am Hof der ersten drei Ptolemäer, Stuttgart 1993

 


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