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Hauptseminar Frühe Neuzeit (2 Gruppen) - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung/Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen Geschichte, allg. Anmeldephase    16.02.2026 - 13.03.2026   
Einrichtung :
Geschichte
Geschichte, allg. Zulassungsphase    18.03.2026 - 31.03.2026   
Einrichtung :
Geschichte
Termine Gruppe: G1 iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Do. 14:00 bis 16:00 wöch. von 23.04.2026  R12S - R12 S05 H81   Raspe HS   40 Präsenzveranstaltung
Gruppe G1:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 
Termine Gruppe: G2 iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mi. 10:00 bis 12:00 wöch. von 22.04.2026  R12S - R12 S05 H81   Bouwers HS NNG/FNZ   20 Präsenzveranstaltung
Gruppe G2:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Raspe, Lucia , Prof. Dr.
Bouwers, Eveline , Prof. Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Geschichte
Inhalt
Bemerkung

Gruppe 1:

Raspe: Hauptseminar Deutsch-jüdische Geschichte: Jerusalem am Rhein? Die jüdische Gemeinde von Worms in der Frühen Neuzeit

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

MA Lehramt GyGe
2-Fach-Master (Geschichte)

Die jüdische Ansiedlung in Worms gehörte zu den ältesten und traditionsreichsten jüdischen Gemeinden in Deutschland. Anders als in den benachbarten Rheinstädten Mainz und Speyer – mit Worms seit 2021 als „SchUM-Stätten“ UNESCO-Weltkulturerbe – wurden die Juden in Worms am Ende des Mittelalters nicht vertrieben, sondern konnten bis in die Zeit des Nationalsozialismus kontinuierlich in der Stadt siedeln. Infolgedessen hat sich in Worms eine außerordentlich reiche und vielfältige Überlieferung erhalten. In der Veranstaltung wollen wir diese Quellen nutzen, um Grundzüge jüdischer Geschichte im Alten Reich zu erarbeiten. Besonderes Augenmerk wird dabei auf der Frage liegen, wie innerjüdische Quellen und archivalische Überlieferung einander ergänzen.

 

 

 

Gruppe 2:

Bouwers: Hauptseminar Frühe Neuzeit: Amnesie: Vergangenheitspolitik im Epochenvergleich

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

MA Lehramt GyGe
2-Fach-Master (Geschichte)

Der Osnabrücker Friedensvertrag von 1648 enthielt eine besondere Aufforderung an den Konfliktparteien: „Es soll auf beiden Seiten ein ewiges Vergessen und eine Amnestie alles dessen sein, was seit Beginn dieser Unruhen [...] an einem Ort oder dem anderen, von der einen oder der anderen Seite [...] feindselig verübt worden ist.“ Ähnliche Formel hat es seitdem vielerorts in der Welt gegeben. Ziel solcher Amnesieforderungen war weniger, dass die Menschen das Geschehene tatsächlich vergessen, als vielmehr, dass Kriegstaten keine rechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen sollten. Auch jenseits von bewaffneten Konflikten hat das Vergessen eine wichtige Rolle in Gedächtniskulturen gespielt, auch wenn es in der historischen Forschung bis dato viel weniger Aufmerksamkeit bekommen hat als sein Pendant, das Erinnern. In diesem Seminar werden wir aus epochenübergreifender Perspektive Beispiele des historischen Vergessens erkunden. Als theoretischer Rahmen dient Paul Connertons Typologie der „Seven Types of Forgetting“.

Die Bereitschaft englischsprachige Texte zu lesen wird vorausgesetzt


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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: