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Hauptseminar Neueste Geschichte (3 Gruppen) - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen Geschichte, allg. Anmeldephase    16.02.2026 - 13.03.2026   
Einrichtung :
Geschichte
Geschichte, allg. Zulassungsphase    18.03.2026 - 31.03.2026   
Einrichtung :
Geschichte
Termine Gruppe: G1 iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mi. 14:00 bis 16:00 wöch. von 22.04.2026  R12S - R12 S05 H81   Bouwers HS NNG   35 Präsenzveranstaltung
Gruppe G1:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 
Termine Gruppe: G2 iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mi. 10:00 bis 12:00 wöch. von 22.04.2026      Bouwers HS NNG/FN,, Raum R 12 S05 H81   20 Präsenzveranstaltung
Gruppe G2:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 
Termine Gruppe: G3 iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 14:00 bis 16:00 wöch. von 20.04.2026  R12V - R12 V05 D81   Becker HS   35 Präsenzveranstaltung
Gruppe G3:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Bouwers, Eveline , Prof. Dr.
Becker, Frank, Professor, Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Geschichte
Inhalt
Bemerkung

Gruppe 1:

Bouwers: Hauptseminar Neuere und Neueste Geschichte: Das Königreich der Niederlande im Zweiten Weltkrieg

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

Der Kurs wird ebenfalls für Studierende der Niederlandistik geöffnet

Im Mai 1940 marschierten deutsche Truppen in die Niederlande ein, vier Tage später gefolgt vom Bombardement auf die Stadt Rotterdam. Die eigene militärische Schwäche und die deutsche Drohung zusätzlicher Bombardements auf andere Städte zwangen die Niederlande, die im Ersten Weltkrieg noch ihre Neutralität hatte bewahren können, zur Kapitulation; knapp zwei Jahre später, am 8. März 1942, folgte dann die Kapitulation von Niederländisch-Indien (das heutige Indonesien) gegenüber Japan. Die Lehrveranstaltung widmet sich der Geschichte des Zweiten Weltkriegs im gesamten Königreich der Niederlande (die Niederlande, sowie die damaligen Kolonien Niederländisch-Indien, Surinam und die Antillen). Sie fragt nach der täglichen Praxis und den Folgen der Besatzungen, erörtert die unterschiedlichen Reaktionen vonseiten der Bevölkerung und betrachtet die Folgen des Krieges für die Gesellschaft und den Kolonialismus. Schließlich werden im Sinne der memory studies auch die Erinnerungen am Zweiten Weltkrieg beleuchtet.

Die Bereitschaft englischsprachige Texte zu lesen wird vorausgesetzt.

  

Gruppe 2:

Bouwers: Hauptseminar Neuere und Neueste Geschichte/Frühe Neuzeit: Amnesie: Vergangenheitspolitik im Epochenvergleich

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

MA Lehramt GyGe
2-Fach-Master (Geschichte)

Der Osnabrücker Friedensvertrag von 1648 enthielt eine besondere Aufforderung an den Konfliktparteien: „Es soll auf beiden Seiten ein ewiges Vergessen und eine Amnestie alles dessen sein, was seit Beginn dieser Unruhen [...] an einem Ort oder dem anderen, von der einen oder der anderen Seite [...] feindselig verübt worden ist.“ Ähnliche Formel hat es seitdem vielerorts in der Welt gegeben. Ziel solcher Amnesieforderungen war weniger, dass die Menschen das Geschehene tatsächlich vergessen, als vielmehr, dass Kriegstaten keine rechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen sollten. Auch jenseits von bewaffneten Konflikten hat das Vergessen eine wichtige Rolle in Gedächtniskulturen gespielt, auch wenn es in der historischen Forschung bis dato viel weniger Aufmerksamkeit bekommen hat als sein Pendant, das Erinnern. In diesem Seminar werden wir aus epochenübergreifender Perspektive Beispiele des historischen Vergessens erkunden. Als theoretischer Rahmen dient Paul Connertons Typologie der „Seven Types of Forgetting“. 

Die Bereitschaft englischsprachige Texte zu lesen wird vorausgesetzt.

Raum R 12 S05 H81

 

Gruppe 3:

Becker: Hauptseminar Neuere und Neueste Geschichte: Modernisierungsprozesse im Ruhrgebiet 1890 -1933

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

Der Zeitraum zwischen 1890 und 1933 wird häufig als „klassische Moderne“ bezeichnet. Hier seien entscheidende Schritte zur Rationalisierung aller Lebensbereiche im Zeichen der sich durchsetzenden Industriegesellschaft erfolgt. Das Seminar stellt die Frage, inwiefern diese Prozesse auch im Ruhrgebiet zu beobachten sind und vergleicht dabei die Städte Duisburg und Oberhausen. Als Projektseminar führt es zudem an die Arbeit mit Originalquellen heran.

Deshalb wird es Zusatztermine geben für jeweils 4stündige Blockveranstaltungen (10-14 Uhr) am 12.05.2026 im Stadtarchiv Oberhausen und am 09.06.2026 im Stadtarchiv Duisburg

Literaturhinweise:

Karl Rohe, Die „verspätete“ Region. Thesen und Hypothesen zur Wahlentwicklung im Ruhrgebiet vor 1914, in: Peter Steinbach (Hg.), Probleme politischer Partizipation im Modernisierungsprozeß, Stuttgart 1982, S. 231-252;
Dagmar Kift (Hg.), Kirmes, Kneipe, Kino. Arbeiterkultur im Ruhrgebiet zwischen Kommerz und Kontrolle (1850-1914), Paderborn 1992;
Heinz Reif, Die verspätete Stadt. Industrialisierung, städtischer Raum und Politik in Oberhausen 1846-1929. 2 Bde., Köln 1992 u. 1993;
Nicolai Hannig / Ute Schneider (Hg.), Geschichte des Ruhrgebiets. Bd. 1: Der Rheinisch-Westfälische Industriebezirk bis 1914, Wien u.a. 2025.

 

 


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