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Das Seminar widmet sich dem Verhältnis von Architektur und Kunst mit einem besonderen Fokus auf künstlerische Wandarbeiten. Ziel ist es, eigene Wandarbeiten zu konzipieren und umzusetzen sowie deren räumliche, historische und gesellschaftliche Bezüge zu reflektieren. Parallel dazu setzt sich die Veranstaltung intensiv mit bestehenden Wandarbeiten im öffentlichen Raum auseinander. Die Lehrveranstaltung wird im Tandem mit der kunstwissenschaftlichen Lehrveranstaltung von Kerstin Meincke zum Thema Kunst am Bau durchgeführt. Vorgesehen ist ein interdisziplinärer Austausch zwischen Kunstwissenschaft und künstlerischer Praxis, der unterschiedliche methodische Zugänge, Perspektiven und Arbeitsweisen miteinander in Beziehung setzt. Die Lehrveranstaltung ist eine Kooperation mit dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr. In Zusammenarbeit mit dem Museum werden historische Kunst-am-Bau-Arbeiten an Schulen aus den 1950er bis 1970er Jahren untersucht. Diese dienen als Ausgangspunkt für eine künstlerische Recherche, die sich mit architektonischen Rahmenbedingungen, bildnerischen Strategien und zeitgeschichtlichen Kontexten auseinandersetzt. Auf dieser Grundlage entwickeln die Studierenden eigene künstlerische Positionen, Entwürfe und Wandarbeiten. Der Seminarablauf ist geprägt von Recherche, konzeptioneller Arbeit und praktischer Umsetzung. Dabei werden auch Fragen nach möglichen Re-Kontextualisierungen bestehender Kunst-am-Bau-Werke sowie nach künstlerischer Aneignung, Adaption und Weiterführung historischer Arbeiten diskutiert. Eigene künstlerische Arbeiten, Entwürfe, Wandmalereien sowie die Ergebnisse der künstlerischen Recherche werden zu Beginn des Wintersemesters 2026/27 in einer Ausstellung im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr präsentiert. |