| Kommentar |
„We are living in a tumbllng world“ (Peter McCormick). Können Menschen in einer taumelnden Welt und in den Krisen des Lebens aus dem Berg der Verzweiflung einen Stein der Hoffnung hauen, wie Martin Luther King einmal sagte, oder stehen wir ohnmächtig vor den Steinen, die uns in den Weg des Lebens gelegt werden? Vernichtung der Lebensgrundlagen, drohende Klimakatastrophe, Kriege in unmittelbarer Nähe, Armut, Wohnungsnot, weltweite Fluchtbewegungen und ganz persönliche Probleme und Depressionen…
Was tun, wenn Menschen keine Stimme mehr haben, wenn sie Angst haben zu sagen, was sie denken? Wenn der Mund nicht sagen kann, was das Herz fühlt und der Verstand denkt? Welche Bedeutung und Funktion haben in solchen Lebenssituationen Religionen? Sind sie Teil der Probleme und nicht Teil der Lösung? Helfen sie bei Angstbewältigung, um Hoffnung zu stiften? Halten sie mitten in Ängsten die Hoffnung und die Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit wach, damit Menschen ihre Lebenskraft wiederfinden und aufstehen gegen Unrecht und Leid? Diesen Fragen werden wir in einer Spurensuche im Seminar begegnen: In der Begegnung und im Gespräch mit Vertreter/innen der Religionen und in Texten islamischer, jüdischer, buddhistischer, christlicher und atheistischer Traditionen.
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| Literatur |
- Friedrich Verlag (Hg.), Apokalypse – ist die Welt noch zu retten? Religion 5-10, Nr.: 57, 2025
- Johannes Fischer/Ulrich Gäbler (Hg.), Angst und Hoffnung: Grunderfahrungen des Menschen im Horizont von Religion und Theologie, Stuttgart, 1997
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| Bemerkung |
- LA BA 03 (GyGe, BK, HRSGe, GS, SoPäd) - Religionspädagogik der Vielfalt (S)
- CS BA 5.1 - Religiöse Dimensionen der Gegenwartsgesellschaft
Online-Anmeldung in LSF für Studierende des Studium liberale ausschließlich (!) über die gleichnamige Veranstaltung mit vorangestelltem "E3"!
30 Plätze: 3 CP Essay / 4 CP Referat
Geöffnet für Gasthörer:innen
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