| Kommentar |
Der Mensch ist ein soziales Wesen, Kooperation und Miteinander sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Ein grundlegendes Phänomen, in dem unsere Sozialität zum Ausdruck kommt, ist das gemeinsame Handeln: Wir tun viele Dinge nicht für uns allein, sondern gemeinsam mit anderen, z.B. wenn wir zusammen spazieren gehen, gemeinsam ein Essen kochen oder in einer Gruppe einen Vortrag vorbereiten. Dieses alltägliche Phänomen mag uns banal erscheinen, aber es wirft bei genauerem Hinsehen viele interessante philosophische Fragen auf, die für ein Verständnis unserer sozialen Natur zentral sind. Was genau kennzeichnet gemeinsames Handeln? Lässt es sich auf das Handeln der beteiligten Akteure reduzieren und, wenn ja, wie genau? Welche geistigen Fähigkeiten und Zustände sind für gemeinsames Handeln erforderlich? Und welche Rolle spielen Normen dabei? All diese Fragen (und mehr) sind in den letzten drei Jahrzehnten in der Philosophie intensiv diskutiert worden. Ziel dieses Seminars ist es, die Teilnehmer*innen mit diesem spannenden Themenfeld auf der Schnittstelle von theoretischer und praktischer vertraut zu machen und die dabei zentralen Positionen und Argumente gemeinsam herauszuarbeiten. |
| Bemerkung |
Bitte beachten, dass das Seminar auf 15 Teilnehmerplätze begrenzt ist und der Dozent ausschließlich für Prüfungen seiner Seminarteilnehmer:innen zur Verfügung steht.
M.A. Philosophie: M1d, 2d, 3d: SE Kultur- und Sozialphilosophie
M.Ed. GyGe: M5; M11
M.Ed. HRSGE: M5
M.A. Theorie des Sozialen: Kernmodul P1: SE Intersubjektivität |