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Zwischen Wir und Ich: Personale Identität, Gruppenzugehörigkeit und kulturelle Individualisierung - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 32
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen Kowi, allg. Zulassungsphase    30.03.2026 - 17.04.2026   
Einrichtung :
Kommunikationswissenschaft
Kowi, allg. Anmeldephase    15.02.2026 - 15.03.2026   
Einrichtung :
Kommunikationswissenschaft
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mi. 10:00 bis 12:00 c.t. wöch. 15.04.2026 bis 22.07.2026  R11T - R11 T04 C87 findet statt     Präsenzveranstaltung
Gruppe [unbenannt]:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Anicker, Fabian , Dr. verantwort
Zuordnung zu Einrichtungen
Kommunikationswissenschaft
Inhalt
Kommentar

In der Moderne bleiben Individuen nur im Ausnahmefall, was sie ohnehin schon sind. Sie rücken nicht einfach in die Lücken ein, die ihre Eltern beim Ausscheiden aus gesellschaftlichen Zusammenhängen hinterlassen, sondern müssen – und dürfen – ihre Biographie reflexiv gestalten und kompensieren dabei das Fehlen direkter Handlungszwänge durch Nachahmung, Karriere, Anschluss an bestimmte Milieus oder ‚Persönlichkeit‘.
Dabei sind Individuen in vielfältige Kommunikationszusammenhänge eingebunden, in denen Zugehörigkeiten hergestellt, bestätigt oder infrage gestellt werden. Identität entsteht nicht im Inneren des Subjekts, sondern im Medium sozialer Kommunikation – im Spannungsfeld von „Wir“ und „ich“.
Das Seminar untersucht dieses Spannungsverhältnis aus kommunikations- und mediensoziologischer Perspektive. Im Zentrum steht die Frage, wie Identitäten unter Bedingungen mediatisierter Öffentlichkeiten kommunikativ hervorgebracht und sozial stabilisiert werden: Wie eröffnen Massenmedien, soziale Medien und digitale Plattformen Räume des Selbstausdrucks – und welche normativen Erwartungsstrukturen schreiben sie dabei fort? Welche Rolle spielen Sichtbarkeit, Anerkennung und algorithmische Logiken für die Ausbildung personaler Identitäten und kollektiver Vergemeinschaftungen? Das Seminar soll dabei den Bogen von Grundlagentexten, die diese Zusammenhänge theoretisch beleuchten bis zu sozial- und kommunikationswissenschaftlichen Fallanalysen schlagen (z.B. Influencer-Kulturen, Diversitätsdiskurse, identitätspolitische Phänomene, Konsum- und Lebensstilkommunikation).


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Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: