Das Sammeln von Kunstgegenständen hat eine lange Geschichte. In dem Seminar beschäftigen wir uns mit der Kulturgeschichte fürstlicher, kirchlicher und bürgerlicher Sammlungen, mit der Entstehung, Entwicklung und Veränderung der Institution des Museums, mit musealen Praktiken des Archivierens und Ausstellens sowie mit künstlerischen Adaptionen dieser Praktiken.
Der erste Seminarblock dient der Einarbeitung in das Thema mittels Lektüre und gemeinsamen Diskussionen. Block zwei und drei führen uns in das Aachener Suermondt-Ludwig-Museum sowie das Osthaus Museum in Hagen, wo wir die Theorien zu Museum, Archiv und zum Sammeln vor Ort überprüfen und weiterentwickeln wollen. Hier stehen die Museumsgeschichte und ihre Gründer im Zentrum, ebenso wie Kunstwerke, die Sammeln und Musealisierung in Form reflexiv bearbeiten.
Die Teilnahme an der Vorbesprechung am 20.4.2026 sowie an allen drei Seminarblöcken ist verpflichtend. Zur Studienleistung gehört die Übernahme eines Textreferats in Block I, sowie die Vorbereitung eines Referats zu einem Kunstwerk bzw. zur spezifischen Sammlungsgeschichte an einem der beiden Blocktage II bzw. III in den Museen. |