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(ENTFÄLLT) Sprachkontrastive Beschreibungen - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 5
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Anmeldefrist Germanistik Vorlesungen    16.03.2026 - 22.05.2026    aktuell
Einrichtung :
Germanistik
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
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Di. 14:00 bis 18:00 wöch. 02.06.2026 bis 21.07.2026      ENTFÄLLT!   5 Präsenzveranstaltung


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Beißwenger, Michael , Prof. Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Germanistik
Inhalt
Kommentar

Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundlagen der kontrastiven Linguistik. In der Begegnung mit verschiedenen Sprachen, identifizieren wir ‚Stolpersteine‘, die sich durch die intuitive Übertragung von Strukturannahmen über das Deutsche auf den Bau von Wörtern, Sätzen und kommunikativen Äußerungen in diesen Sprachen ergeben. Die damit verbundenen Irritationen darüber, dass diese fremden Sprachen offenbar anders ‚funktionieren‘ als das Deutsche, nehmen wir anschließend unter unter linguistischer und sprachvergleichender Perspektive genauer unter die Lupe.

  1. Im Fokus der Betrachtung stehen deshalb – ganz bewusst – Sprachen, die für alle Teilnehmenden gleichermaßen fremd sind und die sich vom Deutschen typologisch deutlich unterscheiden, sodass die strukturellen Differenzen zum Deutschen bereits im Rahmen erster Erkundungen unmittelbar ins Auge springen. Die betreffenden Sprachen werden von den Teilnehmenden zunächst eigenständig anhand von Leitfragen anhand der Sprachlern-Apps Duolingo, ʻŌlelo und Ling erkundet. Die dabei festgestellten Auffälligkeiten und Irritationen werden anschließend in Form gemeinsamer, angeleiteter Analysen von Sprachbeispielen (Sätze, einfache Textbeispiele mit Hilfestellungen) in den Seminarsitzungen systematisiert und in ihrer spezifischen Differenz zum Deutschen linguistisch beschrieben. Dazu werden wir einerseits auf grammatisches Analysewissen zum Deutschen und andererseits auf Nachschlagewerke und Strukturbeschreibungen zu den betrachteten Sprachen zurückgreifen.

Die folgenden Sprachen stehen im Fokus der sprachkontrastiven Erkundungen und Analysen:

  • zwei polynesische, ozeanische Sprachen aus der austronesischen Sprachfamilie: das Hawaiianische (= die Sprache der Ureinwohner der Inselkette Hawaii) und das mit ihm verwandte Maori (= die Sprache der indigenen Bevölkerung Neuseelands)
  • zwei keltische Sprachen aus der indoeuropäischen Sprachfamilie: das Irische und das mit ihm verwandte Walisische
  • zwei nordgermanische Sprachen, die wie u. a. das Deutsche, Niederländische und Englische dem germanischen Zweig der indoeuropäischen Sprachfamilie angehören: das Norwegische und das mit ihm verwandte Isländische

In unserer Beschäftigung mit diesen Sprachen werden wir vom genetisch Unterschiedlichsten und deshalb als (zunächst) besonders ‚fremdartig‘ Anmutenden (= polynesische Sprachen) zum genetisch dem Deutschen Verwandten (= keltische Sprachen) und nah Verwandten (= nordgermanische Sprachen) vorgehen.

Die betrachteten Sprachen werden jeweils anhand ausgewählter Phänomene auf den linguistischen Beschreibungsebenen Phonologie/Graphematik, Morphologie, Syntax und Lexik/Semantik im Vergleich mit dem Deutschen (und partiell auch dem Englischen) untersucht. Daneben werden wir punktuell auch weitere Sprachen in unsere sprachvergleichenden Untersuchungen einbeziehen, die die Teilnehmenden in der Schule oder im Rahmen ihres Studiums als Fremdsprachen kennengelernt haben (Französisch sowie ggf. Spanisch, Latein) oder die sie als Erst- oder Zweitsprache selbst in die Seminardiskussion einbringen.

Vernetzung mit anderen Seminaren und Studieninhalten:

  • Das Seminar schließt kurze Auffrischungen zu linguistischem Grundlagenwissen aus dem Modul Linguistik I (Grundkurs Linguistik, Grammatische Grundlagen, Laut und Schrift) ein, das für die gemeinsam durchgeführten sprachkontrastiven Beschreibungen als Handwerkszeug benötigt wird.
  • Als Hintergrund für die Beschäftigung mit der Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaus werden in den einleitenden Teilen des Seminars in einem einführenden Überblick die anthropologischen und sprachgenetischen Ursachen für Sprachenvielfalt und die historische Verwandtschaft zwischen Sprachen erläutert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Verwandtschaftsbeziehungen innerhalb der indoeuropäischen Sprachfamilie, der das Deutsche angehört.

Didaktisches Konzept und Stellenwert der Präsenzsitzungen: Das Seminar setzt auf eine enge Verzahnung zwischen (1) einer eigenständigen, problembezogenen Erkundung der betrachteten Sprachen und (2) einer gemeinsamen Systematisierung der dabei identifizierten Auffälligkeiten in den Sitzungen, die die Anwendung und Weiterentwicklung linguistischer Analysekompetenzen einschließt. Die regelmäßige Teilnahme an den Präsenzsitzungen ist daher für das Erreichen der Seminarziele und für die Vorbereitung auf die Modulprüfung unerlässlich – auch dann, wenn die Anwesenheit nicht überprüft wird. Die bloße Bearbeitung der vorbereitenden Erkundungsaufgaben und der in Moodle bereitgestellten Materialien ohne die Beteiligung an den gemeinsamen Analysen in den Sitzungen führt nicht zum Erwerb der Kompetenzziele des Seminars und des Moduls.

Bemerkung

Dieses Seminar "Spachkontrastive Beschreibungen" entfällt.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: