Inhalte:
In der Veranstaltung geht es u. a. um die Entwicklung historischer Zahldarstellungen und den damit verbundenen arithmetischen, algebraischen und geometrischen Ideen beginnend mit der Keilschrift in Mesopotanien und ägyptischen Hieroglyphen bis hin zur heutigen Zahldarstellung, die sich in der Renaissance allmählich durchsetzte. Daneben wird es exemplarisch um die zentralen mathematischen Inhalte der Zeit gehen und deren Bedeutung in der Zeit.
Während in Mesopotamien sich die mathematischen Inhalte aus Bedürfnissen der Verwaltung entwickelten, sind es im antiken Griechenland philosophische Ideen, die die Entwicklung der Mathematik massiv voran trieben. Dies wird für jede Kultur angesprochen.
Neben den mathematischen Verfahren geht es immer auch um die historische Würdigung. Dies bedeutet die Betrachtung der mathematischen Ideen im historischen Kontext und einen Ausblick auf den Stellenwert innerhalb der Entwicklung der Mathematik. Ziel ist eine Würdigung der mathematischen Errungenschaften aus der Zeit heraus.
Dabei bleibt die Veranstaltung eine Mathematikveranstaltung, bei der Sie regelmäßig Aufgaben bearbeiten, die auf den historischen Inhalten aufbauen oder dazu in Beziehung stehen. Die Aufgaben sind so angelegt, dass man sich ohne zusätzliche Mathematikveranstaltung einarbeiten kann. |