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E3 - Mathe - Einblicke in die Hochschulmathematik - Teil 2 - Cr. 2-2 - Einzelansicht

Diese Veranstaltung wird über ein direktes Zulassungsverfahren vergeben. Um diese zu belegen:
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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung/Übung Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 10 Max. Teilnehmer/-innen 10
Credits 2 - 2 Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Weitere Links Studium liberale im IwiS (Modul E3)
Zu den Lageplänen der UDE
Glossar der verwendeten Studiengangsabkürzungen
Sprache Deutsch
Belegungsfristen E3 Losfrist    19.03.2026 10:00:00 - 25.03.2026 09:00:00   
Einrichtung :
Institut für wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen IwiS
E3 Zwischenabmeldung    25.03.2026 09:00:01 - 26.03.2026 11:59:59   
Einrichtung :
Institut für wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen IwiS
E3 Direkte Zulassung/Warteliste Semester    26.03.2026 12:00:00 - 30.09.2026 23:59:59    aktuell
Einrichtung :
Institut für wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen IwiS
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
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Do. 16:00 bis 18:00 wöch. 03.09.2026 bis 24.09.2026      E - WSC-S-U-2.01   Präsenzveranstaltung


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Büchter, Andreas, Professor, Dr.
Wilzek, Wieland , Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Studium liberale (E3)
Inhalt
Kommentar

Inhalte:

"Einblicke in die Hochschulmathematik" ist ein Kursangebot mit zwei Teilen für Schüler:innen der Oberstufe (zweites Halbjahr Q1, erstes Halbjahr Q2) und für Studierende anderer Fächer (im „E3-Bereich“), die einen über die Schule hinausgehenden Einblick in die Mathematik gewinnen wollen.

Den Ausgangspunkt für unsere Reise in die Mathematik, wie sie an der Hochschule betrieben wird, stellt das Schulwissen dar. Von hier aus werden wir uns entlang faszinierender Phänomene schrittweise Begriffe, Schreibweisen und Methoden zurechtlegen, mit denen wir – typisch mathematisch – zu sicheren Aussagen über diese Phänomene gelangen. Die betrachteten Themen stehen dabei zwar weiterhin in Verbindung zu schulischen Themen, führen aber darüber hinaus in Richtung der Hochschulmathematik.

Im ersten Teil (Januar bis Mai 2025) startete unsere gemeinsame Reise mit Klärungen zum schillernden Begriff der Unendlichkeit, mit dem sich schon die „alten Griechen“ oder große Gelehrte der Neuzeit wie Galileo Galilei intensiv auseinandergesetzt haben, ohne ihn richtig in den Griff zu bekommen. Galilei etwa betrachtete das scheinbar paradoxe Phänomen, dass es einerseits erkennbar mehr natürliche Zahlen (1, 2, 3, 4, 5, …) als Quadratzahlen (1, 4, 9, 16, 25, …) gibt und es anderseits zu jeder natürlichen Zahl genau eine Quadratzahl gibt (nämlich ihr Quadrat: 1 -> 1², 2 -> 2², 3 -> 3², 4 -> 4², 5 -> 5², …). Dabei scheint es eine Rolle zu spielen, dass es sowohl unendlich viele natürliche Zahlen als auch unendlich viele Quadratzahlen gibt. Erst im 19. Jahrhundert wurde der Begriff der Unendlichkeit mathematisch präzisiert, sodass Antworten wie die auf die Frage von Galilei möglich wurden. Dabei wird erkennbar, dass es einer gewissen Formalisierung und Präzisierung der verwendeten Begriffe und Schreibweisen bedarf, um zu sicheren Aussagen zu gelangen. Von solchen Betrachtungen aus führte uns die Reise auf dem Rücken der Unendlichkeit zu Grenzwerten, Funktionen und in die Analysis.

Der zweite Teil der Reise beginnt am 03. September 2026 – ganz einfach – mit einer genaueren Betrachtung des Rechnens mit natürlichen Zahlen. Aus der Schule bekannte Phänomene wie Teilbarkeitsregeln oder der Darstellungswechsel zwischen Brüchen und den jeweils gleichwertigen Dezimalzahlen werden so betrachtet, dass verstanden werden kann, WARUM die jeweiligen Regeln IMMER funktionieren und was passiert, wenn wir uns in andere Stellenwertsysteme begeben. Zentral bei den Untersuchungen ist dabei immer wieder die Teilbarkeit bzw. die Division mit Rest, die im Grunde aus der Grundschule bekannt sind. Mit fortgesetzten Betrachtungen gelangen wir einfach zu grundlegenden algebraischen Strukturen, aber auch zu interessanten Anwendungen, z. B. aus der Codierungstheorie. Damit lässt sich klären, wie Prüfziffern, z. B. in Artikelnummern im Supermarkt, der ISBN von Büchern oder der IBAN beim Zahlungsverkehr, zur Sicherheit bei der Datenerfassung- und übertragung beitragen oder wie die allgegenwärtigen QR-Codes funktionieren.

Bemerkung Anmeldefrist ab dem 19.03.2026. Eine Liste freier E3-Plätze und weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage. Als Fachstudent*in wählen Sie zur Anmeldung das fachintern übliche Verfahren; bei LSF: die gleichnamige Veranstaltung ohne das Präfix 'E3'.
Voraussetzungen In E3 nicht geeignet für:
Fak. Mathe, Fak. WiWi; Ang. Inf., BauIng, EIT, ISE, Masch.bau, Med.technik, NanoEng., Software Eng., Wi.-Inf.

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass Sie die E3-Ausschlüsse immer selbständig bei Ihrer Auswahl beachten müssen. Das LSF-System schließt Fehlanmeldungen nicht aus. Auch ist im System nicht ersichtlich, nach welcher PO Sie studieren, oder welche/s Fachwissenschaft/Anwendungsfach vorliegt.
Leistungsnachweis Kurzvortrag

Für alle E3 Kurse gilt, dass Sie sich nicht beim Prüfungswesen anmelden können/müssen. In der Regel sind Sie mit der Zulassung zum Kurs zur Prüfung angemeldet.

Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: