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Performance Art Education als Tool der Selbstermächtigung für Kinder und Jugendliche - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Blockseminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 20
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen Kunst und Kunstwissenschaft, allg. Anmeldephase    23.02.2026 - 15.03.2026   
Einrichtung :
Institut für Kunst und Kunstwissenschaft
Kunst und Kunstwissenschaft, allg. Zulassungsphase    21.03.2026 - 30.04.2026   
Einrichtung :
Institut für Kunst und Kunstwissenschaft
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
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Do. 14:00 bis 16:00 EinzelT am 23.04.2026     online   Präsenzveranstaltung
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Sa. 10:00 bis 17:00 EinzelT am 06.06.2026 R12T - R12 T02 E12       Präsenzveranstaltung
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Sa. 10:00 bis 17:00 EinzelT am 20.06.2026 R12T - R12 T02 E12       Präsenzveranstaltung
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So. 10:00 bis 14:00 EinzelT am 07.06.2026 R12T - R12 T02 E12       Präsenzveranstaltung
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So. 10:00 bis 14:00 EinzelT am 21.06.2026 R12T - R12 T02 E12       Präsenzveranstaltung
Gruppe [unbenannt]:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Stern, Anna , Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Kunst und Kunstwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Performance Art hat sich in der Welt der zeitgenössischen Kunst international etabliert und erschafft flüchtige Laborsituationen, in denen alle nur denkbaren virulenten gesellschaftlichen Fragen verhandelt werden (können). Im Zentrum dieser intermedialen, prozessorientierten Kunstform steht eine einmalige Handlung des eigenen Körpers. Will Kunstunterricht in der Schule dem Anspruch genügen, Kinder und Jugendliche an zeitgenössische Kunst und ihre ästhetischen Praxen heranzuführen, so führt kein Weg an Performance Art vorbei. Immer wieder sind jedoch Vorbehalte zu hören, diese Kunstform sei für Schüler*innen zu abstrakt, zu komplex und sowieso schwer vermittelbar. Das Seminar will diese Vorurteile entkräften: Es zeigt, wie gut Performance Art an kulturelle Praxen von Kindern und Jugendlichen anschlussfähig ist und wie ihre Vermittlung einen handlungs-, erfahrungs- und sozialraumorientierten Kunstunterricht schaffen kann, der einen Raum der Selbstermächtigung eröffnet.

Im Seminar erproben wir gemeinsam ein Übungsrepertoire, das sich an verschiedene Schulformen und Altersstufen anpassen lässt und bei der Entwicklung, Aufführung und Diskussion eigener Performances unterstützt. Dabei loten wir die Gesamtheit der ‚Situation’ einer performativen Handlung aus: die eigene Körperlichkeit, die Beziehung zu Ort und Zeit, zu Objekten und Materialien sowie zum Publikum. Wir diskutieren didaktische und pädagogische Aspekte.

Literatur

Anna Stern (2020): Räume schaffen - eine explorative Fallstudie am Beispiel der Vermittlung von Site-specific Performance Art in der Primarstufe. kopaed

Antje Dudek, Marie Newid (Hg.) (2017): Performance Art Education. Hochschulverlag Burg Giebichenstein

Roselee Goldberg (2014): Die Kunst der Performance vom Futurismus bis heute. Deutscher Kunstverlag

Marie Luise Lange (Hg.)(2006): Performativität erfahren. Aktionskunst lehren - Aktionskunst lernen. Schibri-Verlag


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 5 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: