Bitte beachten:
EINIGE KURSE KÖNNEN SICH MIT DEN SEMINAREN ZU ODER DEM PRAXISSEMESTER ÜBERSCHNEIDEN! BITTE BEI DER WAHL BEACHTEN; JE NACH STUDIUMSSITUATION
Lebensraum Fließgewässer
ACHTUNG: findet nur in geraden Jahren statt (nächster Termin: 2026)
Inhalte:
- Grundlagen zur Struktur und Biologie von Fließgewässern
- Methoden zur Bewertung von Fließgewässern anhand von chemischen, strukturellen und biologischen Untersuchungen
- Kennenlernen und praktische Anwendung von Unterrichtsmaterialien
- Anwendung des erarbeiteten Wissens im Gelände (2 Tage)
- Selbststudium in das Praktikum integriert
- das Praktikum kann gleichzeitig auch als Geländeübung angerechnet werden
- Leistungsnachweis durch Vorbereitung von Kurzreferaten (=Vorbereitungszeit), regelmäßige Teilnahme und einer kurzen mündlichen Abschlussprüfung
- Umfang des Praktikums: 2 x 4 Tage
Vom Schülerexperiment ins wissenschaftliche Labor
In diesem Kurs sollen die zukünftigen Lehrkräfte sich Versuche erarbeiten, die zum einen in Schulen anwendbar sind und zum anderen erste Erfahrungen im Laboralltag mit sich bringen. Es werden verschiedene wissenschaftliche Fragestellungen unter Zuhilfenahme der durchzuführenden Versuchsreihen bearbeitet. Neben der rein praktischen Erfahrung (Handling von versch. Versuchsaufbauten) soll das wissenschaftliche Denken, die Auswertung und Darstellung von Datensätzen erlernt werden.
Beinhaltende Themen und Methoden: DNA-Transfer, DNA-Extraktion und -Analyse, DNA- Mutationen und deren Auswirkungen, Proteinuntersuchungen und enzymatische Aktivität, allgemeine Mikro- und Molekularbiologische Methoden (z.B. DNA-Konjugation und -Transformation, PCR, Agarose- und SDS-Gelelektrophorese, Western-Blot)
Prüfungsform: Klausur
Biologische Vielfalt und BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung); ehemals "Praktikum Ökotoxikologie"
Inhalte:
- Biologische Vielfalt und Artenschutz
- Bedeutung der Biodiversität (ökosystemar und für den Menschen)
- Gefährdung der Biodiversität; Schutz und Förderung; Praxis des Arten- und Biotopschutzes (Diasporen und Saatgutbanken, wiss. Sammlungen, Erhaltungskulturen, Verantwortungsarten)
- Durchführung von themenbezogenen Versuchen mit niederen und höheren Pflanzen
Methoden: u.a. Keimungsversuche (Aussaat und Kultur: Lichtkeimer, Dunkelkeimer, Kältekeimer); Keimungshemmtests (Ökotoxtests): Wachstumshemmung von Wurzel und Hypokotyl durch Toxine (Schwermetalle/Herbizide);
Spektrophotometrie; Photosynthese-/CO2-Gaswechsel-Messungen; Chlorophyllfluoreszenz/Fluoreszenz-Imaging
Prüfungsleistung: kurze Präsentation (20 Minuten), Protokoll
Lebensraum Boden
- Ökosystemare Prozesse in Böden (Zusammenhänge zwischen abiotischen Faktoren wie Bodenpartikel, Korngrößen, Chemie und Organismengruppen), Bedeutung des Bodens als Pflanzenstandort
- Wissen über die Gefährdungsursachen von Böden sowie Maßnahmen zum Schutz
Praktikum: Biologie erklären durch Beobachten, Experimentieren und digitales Lernen
Wie erklären Biologen die belebte Natur, wie gewinnen sie neue Erkenntnisse? In diesem Praktikum wird der Weg der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung an typischen Beispielen praktisch erprobt. Unter Nutzung von Lern-Apps und digitalen Sensoren werden Experimente zu Atmung und Blutkreislauf sowie zur Fotosynthese und Enzymatik durchgeführt. Am Beispiel des Verhaltens von Urzeitkrebsen (Triops cancriformis) wird das hypothesengeleitete Beobachten geübt und mittels Zwiebelzellen beispielhaft Färbe- und Mikroskopiertechniken. Die durchzuführenden Experimente, Beobachtungen und biologischen Arbeitstechniken sind leicht auf den Biologieunterricht übertragbar und stehen beispielhaft dafür, wie Biologen neues Wissen gewinnen und so die Natur erklären.
Zu erbringende Leistungen: Praktikumstage in Präsenz, aktive Mitarbeit
Prüfungsleistung: Erstellung eines Protokolls (ca. 10 Seiten)
Biologische Fragestellung mit dem Ozobot "spielerisch" lösen
Der Ozobot ist ein kleiner programmierbare Roboter, der im einfachsten Modus auf Linien fährt und auf Befehle in Form von Farbcodes reagiert. Für anspruchsfvollere Aufgaben wird der Ozobot mittels einer blockbasierten Programmiersprache programmiert.
Das Praktikum führt in die Programmierung des Lernroboters Ozobot Evo ein und Möglichkeiten den Roboter in Einheiten des Biologieunterrichts zu intergrieren. Dies ermöglicht biologisches Wissen auf kreative Weise zu vermitteln und dabei an Konzepte der Programmierung heranzuführen. Dazu werden einige exemplarische Unterrichtseinheiten vorgestellt (z.B. der Weg der Nahrung im Körper oder Räuber-Beute-Beziehung). Ziel des Praktikums ist es, den Studierenden die nötigen Werkzeuge zu vermitteln, um den Ozobot in Unterrichtseinheiten zu integrieren.
Studien-/ Prüfungsleistung: Präsenz + aktive Teilnahme an den Praktikumstagen Projektarbeit (u.a. an den späteren Praktikumsterminen) + Präsentation ca. 20 Minuten
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