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Finanzkrisen: von Tulpen bis SpaceX - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester WiSe 2026/27 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 30
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen Anmeldung MA Lehramt Sozialwissenschaften    05.09.2026 10:00:00 - 23.10.2026 10:00:00   
Einrichtung :
Gesellschaftswissenschaften
Abmeldung MA Lehramt Sozialwissenschaften    23.10.2026 10:00:01 - 05.02.2027 23:59:59    aktuell
Einrichtung :
Gesellschaftswissenschaften
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Di. 16:00 bis 18:00 wöch. 13.10.2026 bis 02.02.2027  R11T - R11 T03 C75       Präsenzveranstaltung
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Coburger, Carla
Zielgruppen/Studiengänge
Zielgruppe/Studiengang Semester Pflichtkennzeichen
LA Ma HRGe, Master-Studiengang mit Lehramtsoption Haupt-, Real-, Gesamtschule 1 - 4
LA Ma GyGe, Master-Studiengang mit Lehramtsoption Gymnasium/Gesamtschule 1 - 4
Zuordnung zu Einrichtungen
Gesellschaftswissenschaften
Inhalt
Bemerkung

Von den Tulpenzwiebeln Amsterdams im Jahr 1637 bis zu den milliardenschweren Bewertungen heutiger KI-Unternehmen zieht sich ein roter Faden durch die Geschichte des Kapitalismus: die immer wiederkehrende Dynamik von Euphorie, Kreditexpansion und Zusammenbruch.

Dieses Seminar führt in die Theorie und Geschichte der Finanzblase ein und verbindet dabei drei Perspektiven:

  • die klassische Krisentheorie von Karl Marx (fiktives Kapital, Kreditsystem, tendenzieller Fall der Profitrate),
  • die Finanzinstabilitätshypothese von Hyman Minsky mit ihren „Hedge-, Speculative- und Ponzi-Finanzierungen“, sowie
  • die empirisch-historische Tradition von Charles Kindleberger und Carmen Reinhart/Kenneth Rogoff.

Anhand von Fallstudien – Tulpenmanie, Südseeblase, Eisenbahnfieber, der Crash von 1929, die Dotcom-Blase, die Subprime-Krise 2008 und die gegenwärtigen Debatten um eine mögliche KI-Investitions- und Schuldenblase – untersuchen wir, wie technologische Versprechen, Kreditschöpfung, Spekulation und Machtverhältnisse zusammenwirken.

Ziel ist es, ökonomische Theorie, Wirtschaftsgeschichte und kritische Politökonomie so zu verbinden, um Finanzkrisen nicht als isolierte „Unfälle“, sondern als strukturelle Merkmale kapitalistischer Akkumulation verstehen lernen.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 5 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27 gefunden: