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Personale und kollektive Identität sind gerade in den Unterstufen und in der Sekundarstufe I beliebte Themen in Lehrwerken der praktischen Philosophie und stellen Themen der Fragekreise dar. Wissen um philosophische Konzepte der personalen und kollektiven Identität sind daher gut im Philosophieunterricht zu verwenden. Gleichzeitig erleben wir in den westlichen Gesellschaften den Zusammenprall von konstruktivistischen und naturalisierenden Konzepten von Identität – politisch bekannt als „Identitätspolitik“ und „Identitäre Bewegung“. Besonders interessant für die Analyse und Bewertung des gesellschaftlichen Phänomens konträrer Identitätskonzepte ist der Fokus auf den Übergang von personaler zu kollektiver Identität. Das Seminar legt daher im Bereich der personalen Identität auf sozialpsychologische Konzepte den Schwerpunkt (Sigmund Freud, George Mead, Talcott Parsons) und geht zur sozialphilosophischen Analyse kollektiver Identitäten über (Judith Butler, Stuart Hall).
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