| Kommentar |
Aus regelkonsequentialistischer Sicht ist eine Handlung genau dann moralisch richtig, wenn sie von dem moralischen Kodex erlaubt wird, dessen Befolgung (oder Internalisierung) die besten Konsequenzen hätte. Da der Regelkonsequentialismus die Übereinstimmung des moralisch richtigen Handelns mit Regeln impliziert, die nach Konsequenzen bewertet werden, vereint er attraktive Merkmale von konsequentialistischen und deontologischen Ethiken. Im Seminar werden wir die avancierte Version des Regelkonsequentialismus besprechen, die Brad Hooker mit seinem Buch „Ideal Code, Real World. A Rule-Consequentialist Theory of Morality“ vorgelegt hat. |