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Politische Systeme im Vergleich - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 25
Credits 3 Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen Powi BA Wahlpflichtmodul    01.04.2026 10:00:00 - 07.04.2026 12:00:00   
Einrichtung :
Gesellschaftswissenschaften
Abmeldung Powi BA Seminare WPM    07.04.2026 12:01:00 - 24.07.2026 16:00:00    aktuell
Einrichtung :
Gesellschaftswissenschaften
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 14:00 bis 18:00 wöch. 13.04.2026 bis 08.06.2026      Raum LK 053   Präsenzveranstaltung
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Pickel, Susanne , Prof. Dr.
Zielgruppen/Studiengänge
Zielgruppe/Studiengang Semester Pflichtkennzeichen
Powi B.A., Politikwissenschaft (Bachelor of Arts) 6 -
Module
Wahlpflichtmodul Auswahlbereich 1
Zuordnung zu Einrichtungen
Sozialwissenschaften
Inhalt
Literatur

Literatur (u.a.):

  • König, Helmut 2008: Politik und Gedächtnis. Velbrück: Weilerwist.
  • Fischer, Martina 2011: Transitional Justice and Reconciliation: Theory and Practice, in Advancing Conflict Transformation: The Berghof Handbook II eds. B. Austin, M. Fischer, H. J. Giessmann, Barbara Budrich Publishers, Opladen/Framington Hills, pp. 406-430
  • Haider, Huma 2011: Factors Contributing to Transitional Justice Effectiveness, GSDRC Helpdesk Research Report, Governance and Social Development Resource Centre, Birmingham, UK
  • Mihr, Anja/Pickel, Gert/Pickel, Susanne. 2018. Handbuch Transitional Justice. Wiesbaden: Springer VS.
  • Pickel, Susanne/Pickel, Gert 2006: Politische Kultur- und Demokratieforschung. Wiesbaden: VS-Verlag.
  • Schmidt, Siegmar/Pickel, Gert/Pickel, Susanne (Hrsg.) 2009: Amnesie, Amnestie oder Aufarbeitung? Zum Umgang mit autoritären Vergangenheiten und Menschenrechtsverletzungen. Wiesbaden: VS-Verlag.
  • Straßner, Veit 2007: Die offenen Wunden Lateinamerikas. Wiesbaden: VS-Verlag.
  • Straßner, Veit 2018: Vergangenheitspolitik, Transitional Justice und Versöhnung. Begriffliche und konzeptionelle Annäherungen. In: Mihr, Anja/Pickel, Gert/Pickel, Susanne. 2018. Handbuch Transitional Justice. Wiesbaden: Springer VS, S. 201-231.
  • Werle, Gerhard/Vormbaum, Moritz. 2018. Transitional Justice. Vergangenheitsbewältigung durch Recht. Berlin, Heidelberg: Springer VS.
  • Werle, Gerhard/Vormbaum, Moritz. 2022. Transitional Justice: The Legal Framework 2022 https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-65151-3 
  • Hoeres, Peter. 2023. Historical Perspectives on Transitional Justice. In After Dictatorship. Instruments of Transitional Justice in Post-Authoritarian Systems. (Hg.) Peter Hoeres/Hubertus Knabe. 5-19. Berlin: De Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783110796629-002
Bemerkung

Das Seminar beginnt am 13.4.2026 und endet am 8.6.2026 !!!

 

Nach dem Zusammenbruch der autokratischen Regime ergibt sich für die Nachfolgeregime häufig ein zentrales Problem: Wie verhalte ich mich zum Unrecht und den Menschenrechtsverletzungen in einem vorangegangenen autokratischen System? Wähle ich den Weg einer schonungslosen Aufarbeitung – mit der Gefahr die Bevölkerung zu spalten und das gerade erst entstandene System mit Konflikten zu belasten? Oder entscheide ich mich für Amnestie und Amnesie – mit der Gefahr, dass ein bestimmtes Kapitel der Vergangenheit unbewältigt bleibt und nicht aufgearbeitet wird? Und was geschieht in Staaten, in denen das Unrechtsregime von einem Kolonialstaat ausging? Typische Formen der Aufarbeitung sind Wahrheitskommissionen, Lustration, Gerichtsverfahren oder Historiker­kommissionen. Dabei muss zwischen einer juristischen, einer politischen und einer wissenschaftlichen Aufarbeitung unterschieden werden. Im Seminar soll der Frage nachgegangen werden, welche Wege der Aufarbeitung des vergangenen Unrechts in denjenigen Staaten beschritten wurden, die Opfer von Völkermord wurden, und welche Konsequenzen diese Entscheidungen für den Demokratisierungs­prozess und die politische Kultur in den jeweiligen Ländern besitzen. Als Beispiele werden die Völkermorde in Namibia, Kambodscha, Ruanda und Bosnien herangezogen. Das Seminar arbeitet mit Diskussionen, Gruppenarbeiten, Referaten und Dokumentationen. Zu jedem Fall wird ein:e Expert:in zur Diskussion eingeladen.

Anforderungen:

  • regelmäßige Anwesenheit, Mitarbeit, Lektüre der angegebenen Literatur, Teilnahme an einem Gruppenreferat,
  • als Prüfungsleistung ist ein Referat zu halten und eine Hausarbeit zu schreiben (Notengebung: 20% Referat und Mitarbeit, 80% Hausarbeit),
  • bei den Expertengesprächen besteht für die Referierenden des Themas Anwesenheitspflicht,
  • Referate sind ausschließlich von Papier, Laptop- oder Tablet-Bildschirmen zu halten, Handys sind nicht zugelassen.

 


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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: