| Kommentar |
Das Seminar bietet eine Einführung in den ein- und mehrsprachigen Spracherwerb für Studierende in Grundschullehramt bzw. Sonderpädagogik. Thematisiert werden unauffälliger und auffälliger, einsprachiger und mehrsprachiger Spracherwerb, Methoden der Spracherwerbsforschung, Möglichkeiten zur Sprachstandsbeobachtung und zentrale Spracherwerbstheorien.
G1 und G2: Die Seminare von Frau Heike Kleinheyer und von Frau Dr. Ilka Fladung finden beide überwiegend in Präsenz statt, jeweil kombiniert mit wenigen Selbststudiumseinheiten. Sie arbeiten in Präsenz überwiegend in Partner- und Gruppen arbeiten zusammen, zu Hause bereiten Sie regelmäßig Literatur, aber auch Videos und andere Materialien vor. Am Ende werden Sie Fragen beantworten können wie:
- Was versteht man unter Spracherwerb? Wie lässt sich das Phänomen beobachten, beschreiben und erklären?
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Welche Formen des Spracherwerbs sind zu unterscheiden? Was kenzeichnet mehrsprachigen Spracherwerb im Vergleich zu einsprachigem Spracherwerb?
- Wie verläuft der Spracherwerb und welche Schwierigkeiten können auftreten? Wann spricht man von Sprachentwicklungsstörungen und wie sollten Grundschullehrkräfte diese berücksichtigen?
- Wie können linguistische Grundbegriffe dabei helfen, im unterrichtlichen Handeln Spracherwerbsprozesse zu erkennen, anzubahnen und zu begleiten?
G3: Das Seminar von Frau Dr. Antje Baumann besteht ausschließlich aus Präsenzsitzungen, auf die sich die Studierenden mithilfe der in Moodle eingestellten Materialien vorbereiten. In den Seminarsitzungen kommen unterschiedliche Sozialformen zum Einsatz, welche die Studierenden dazu anregen sollen, sich aktiv zu beteiligen und dadurch bestmöglich auf die mündliche Prüfung vorzubereiten. Zu ausgewählten Arbeitsergebnissen gibt es Feedback von der Dozentin. Im Zentrum stehen Fragen wie diese:
- Welche Formen des Spracherwerbs lassen sich unterscheiden?
- Worin unterscheidet sich mehrsprachiger Spracherwerb von einsprachigem Spracherwerb?
- Welche Schwierigkeiten können Kinder beim Spracherwerb haben und welche Spracherwerbsstörungen sollte ich als Grundschullehrer:in kennen?
- Wie könnte die Förderung aussehen, wenn ich in einer Klasse ein Kind habe, das stottert, das unter selektivem Mutismus leidet oder das autistisch ist und deswegen Beeinträchtiungen bei der Kommunikation erlebt?
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| Bemerkung |
Der erfolgreiche Abschluss dieser Seminare wird im Rahmen der mündlichen Modulprüfung in der letzten Vorlesungswoche abgeprüft.
Achtung!
- Bitte bewerben Sie sich nur dann um einen Seminarplatz, wenn Sie mindestens im 5. Fachsemester studieren und die Zugangsvoraussetzungen sicher erfüllen, d.h. den erfolgreichen Abschluss der Module Linguistik I und Linguistik II nachweisen können.
- Melden Sie sich hier nur bei Seminargruppen an, die Sie auch tatsächlich besuchen können und wollen.
- In dieser Veranstaltungsgruppe werden die Plätze nach eingetragener Priorität zugewiesen. Das heißt, wir teilen zuerst jenen Studierenden einen Platz zu, die sich nur für einen Kurs angemeldet haben.
- Ein Tausch zwischen den Kursen ist später NICHT mehr möglich!
- Melden Sie sich bitte daher nur bei Seminargruppen an, die Sie auch tatsächlich besuchen können und wollen. Eine parallele Anmeldung in mehreren Gruppen erhöht Ihre prinzipiellen Chance auf einen Platz nicht!
Alle Informationen zum Zulassungsverfahren - auch zur vorzeitigen Zulassung in Härtefällen finden Sie auf der Webseite der Germanistik unter der Überschrift: Seminarplatz-Zulassungen im Wintersemester 2026, https://www.uni-due.de/germanistik/aktuelles |