Schülerinnen und Schüler in einer durchschnittlichen Schule im Ruhrgebiet sprechen meist mehr als nur eine Sprache. Außer Deutsch können sie vielleicht Ruhrdeutsch, Polnisch oder Türkisch, haben in der Schule schon Englisch und/oder Französisch oder auch Latein gelernt oder verbessern mit einer Sprachlernapp für den Spanienurlaub ihr Spanischkenntnisse. Alle diese Sprachfertigkeiten sorgen dafür, dass das Klassenzimmer mehrsprachig ist. Wie kann man nun Mehrsprachigkeit für den Fremdsprachenerwerb als Ressource nutzen?
Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit Mehrsprachigkeit im schulischen Kontext, ihrem Potenzial für den Fremdsprachenerwerb und den Möglichkeiten eines mehrsprachigkeitssensiblen Unterrichts. Ausgehend von theoretischen Grundlagen werden Konzepte und Ansätze zur Förderung mehrsprachiger Kompetenzen vorgestellt und hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Unterricht diskutiert. Neben theoretischem Input und verschiedenen Vorträgen zu aktuellen Forschungsthemen auf dem Gebiet erproben die Studierenden auch selbst Unterrichtsmaterialien, die Mehrsprachigkeit als Ressource nutzen, und analysieren diese. Darüber hinaus entwickeln die Teilnehmenden interaktiv Materialien, stellen diese im Seminar vor und reflektieren das Feedback für eine Weiterentwickelung. werden. Neben klassischen Übungsfomaten wie Arbeitsblättern kommen auch innovative Formats zum Einsatz wie Lernapps und Lerngames.
Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projektes „KraMe – Kraft der Mehrsprachigkeit / Kracht van Meertaligheid“ als Kooperationsseminar mit Dozierenden und Studierenden der Abteilung für „Duitse Taal en Cultuur“ der Radboud Universiteit Nijmegen organisiert.
Die sechs doppelstündigen Sitzungen finden ab dem 2. November bis einschließlich 07. Dezember jeweils montags von 10-14 Uhr am Campus Essen statt; das Lehrangebot wird durch ein kulturelles Programm am nachmittag (am 9.12. bis abends) abgerundet.
Achtung: Am 23.11.2026 finden die Veranstaltung von 10:00 - 16:00 Uhr abweichend im Raum R12 R04 B11 statt.
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