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Wer ist das Volk? Zum Begriff von Volk - Völkisch - Volksgemeinschaft. - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester WiSe 2026/27 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 40
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen Abmeldung BA Lehramt Sozialwissenschaften    23.10.2026 10:00:01 - 05.02.2027 23:59:59    aktuell
Einrichtung :
Gesellschaftswissenschaften
Anmeldung BA Lehramt Sozialwissenschaften    05.09.2026 10:00:00 - 23.10.2026 10:00:00   
Einrichtung :
Gesellschaftswissenschaften
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mi. 14:00 bis 16:00 wöch. R11T - R11 T04 C36       Präsenzveranstaltung
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bauszus, Detlef David , Dipl.-Soz.-Wiss.
Zuordnung zu Einrichtungen
Gesellschaftswissenschaften
Inhalt
Kommentar

In Zeiten, in denen „Volksgenossinnen“ sich im „Volkskörper“ wohlfühlen und in der „Volksgemeinschaft“ aufgehen, gilt es den politiktheoretischen analytischen Horizont des „Völkischen“ zu ermitteln und um die Erkundung der Begriffe von „demos“ oder „ethnos“ zu erweitern. Im Seminar  wird erörtert, in wieweit die politischen Phänomene von „Nation“ und „Volk“ zu differenzieren sind und welche Implikationen und Konnotation zwischen der Herrschaftsform der Demokratie und dem vermeintlichen Souverän abzuleiten sind. Während der Begriff der „Nation“ in starkem Maße an das Phänomen des „Staates an sich“ (Hegel) gebunden scheint, lässt sich der ambiguitäre Begriff des „Volkes“  in viel leichterem Maße ethniesieren und sozialdarwinistisch aufladen und befördert auf diese Weise Politiken von Segregation, Kulturdominanz und Assimilation bis hin zu Strategien der Exterminierung des imaginierten Fremden. Dies gilt es im Seminar einer politik-theoretischen Analysis zu unterziehen.

 Als Quellentexte dienen themenspezifische Exzerpte aus den Schriften von Platon, Aristoteles, Th. Hobbes, J-J. Rousseau; ebenso Texte von Theodor W. Adorno, Emerich Francis, Giorgio Agamben, Michael Wildt, Helmuth Plessner und Paolo Virno. 


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Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27 gefunden: