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Die Veranstaltung wurde 10 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2025 gefunden:
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Interdisziplinäres Seminar (MA Theorie des Sozialen): Transnationale Gerechtigkeit und Demokratie    Sprache: Deutsch    Belegpflicht
(Keine Nummer) Seminar     SoSe 2025     keine Übernahme    
   Lehreinheit: Philosophie    
 
   Zugeordnete Lehrpersonen:   Weiß ,   Niederberger
 
 
   Termin: Donnerstag   08:00  -  12:00    EinzelT
Beginn : 10.04.2025    Ende : 10.04.2025
      Raum :   R11 T08 C01   R11T  
  Campus Essen
 
  Donnerstag   08:00  -  12:00    EinzelT
Beginn : 24.04.2025    Ende : 24.04.2025
      Raum :   LB 335   LB  
  Campus Duisburg
 
  Donnerstag   08:00  -  12:00    EinzelT
Beginn : 15.05.2025    Ende : 15.05.2025
      Raum :   R12 R00 B02   R12R  
  Campus Essen
 
  Donnerstag   08:00  -  12:00    EinzelT
Beginn : 22.05.2025    Ende : 22.05.2025
      Raum :   LB 335   LB  
  Campus Duisburg
 
  Donnerstag   08:00  -  12:00    EinzelT
Beginn : 05.06.2025    Ende : 05.06.2025
      Raum :   R11 T08 C01   R11T  
  Campus Essen
 
  Donnerstag   08:00  -  12:00    EinzelT
Beginn : 26.06.2025    Ende : 26.06.2025
      Raum :   LB 335   LB  
  Campus Duisburg
 
  Donnerstag   08:00  -  12:00    EinzelT
Beginn : 17.07.2025    Ende : 17.07.2025
      Raum :   R11 T08 C01   R11T  
  Campus Essen
 
 
 
   Kommentar:

2021 betrug das mittlere Vermögen erwachsener Personen in Island ca. 375.000 USD, das mittlere Vermögen in derselben Gruppe in Sierra Leone dagegen 352 USD. Für diese Ungleichheit gibt es viele Gründe, die in Island und in Sierra Leone liegen, und bloße Durchschnittswerte von Vermögen sagen nicht unmittelbar etwas aus über das Leben und die Möglichkeiten der Menschen. Es dürfte aber auch bei angemessener Würdigung der Umstände in Island und Sierra Leone klar bleiben, dass dieser Unterschied kein Ausdruck von Gerechtigkeit ist. Seit drei Jahrzehnten bemühen sich Theorien globaler oder transnationaler Gerechtigkeit diese Ungerechtigkeit genauer zu verstehen und anzugeben, wie sie überwunden werden sollte. Einige Ansätze betonen dabei, dass es nicht nur darum geht, Güter und Chancen gleicher zu verteilen und die Lebensverhältnisse anzugleichen. Notwendig ist vielmehr, dass nicht nur wenige Staaten oder Eliten darüber entscheiden, wie die globale Ordnung aussieht und wie sich die Mehrheit der Menschen in ihr zur Geltung bringen kann. Transnationale Gerechtigkeit gibt es daher nicht ohne grenzüberschreitende Demokratie. Aber wird mit dieser Engführung von Gerechtigkeit und Demokratie nicht die ohnehin schon unerreichbare Utopie globaler Gerechtigkeit noch utopischer? Kann und sollte man Demokratie überhaupt jenseits des Staates anstreben?

In diesem Seminar wollen wir uns mit den normativen Grundlagen der Verbindung von transnationaler Gerechtigkeit und Demokratie, mit Vorschlägen zu Demokratie jenseits der angestammten nationalstaatlichen Verfahren und Arenen, aber auch mit empirischen Untersuchungen zu demokratischem Aushandeln und Entscheiden über Grenzen hinweg etwa in sozialen Bewegungen oder transnationalen Organisationen und Verbänden befassen. Dieses Seminar schließt dabei an die mehrjährige interdisziplinäre Zusammenarbeit von politischer Philosophie (Niederberger) und Soziologie (Weiß) an. Es wird in vierstündigen Blockveranstaltungen abwechselnd in Duisburg und in Essen stattfinden.

 
   Bemerkung:

Transnational Justice and Democracy

M.A. Philosophie: Ic, IIc, IIIc: SE Moralphil./Ang. Ethik/Polit. Phil.; Id, IId, IIId: SE Kultur- und Sozialphilosophie

M.Ed. GyGe (ab WS 2014/15): M4; M5; M10; M11

M.Ed. HRSGe (ab WS 2014/15): M4; M5

M.A. Theorie des Sozialen: Intersiziplinäres Modul: Interdisziplinäres Seminar