Die Ringvorlesung zum Thema „Interkulturelle Geschichte – Heterogenität – Inklusion“ ist auch eine Reaktion auf die Erfordernisse des veränderten Lehrerausbildungsgesetzes in Nordrein-Westfalen von 2016, in dem „die Befähigung zu einem professionellen Umgang mit Vielfalt insbesondere mit Blick auf ein inklusives Schulsystem sowie die Befähigung zur Kooperation untereinander, mit den Eltern, mit anderen Berufsgruppen und Einrichtungen [...]“ (LABG NRW § 2 (2)) ausdrücklich gefordert wird.
Sie legt einen Schwerpunkt auf den Umgang mit Heterogenität und Vielfalt in den verschiedenen historischen Gesellschaften. Das Ziel besteht darin, dem Thema eine historische Tiefendimension zu geben und es aus der wenig zielführenden und häufig emotional aufgeladenen Pro und Contra-Debatte der Gegenwart hinauszuführen. Wir haben dabei einen bewusst weiten Begriff von „Inklusion“ gewählt, der die Verengung der Debatte auf den Umgang mit „Behinderten“ vermeidet.
Gleichzeitig wird die Vorlesung als Teil des Einführungsmoduls des Zwei-Fach-Masterstudiengangs „Geschichtspraxis interkulturell“ und für Hörer:innen des Masterstudiengangs „Kunstwissenschaft und Transkulturalität“ angeboten. |