Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
  1. SoSe 2025
  2. Hilfe
  3. Sitemap
Switch to english language
Startseite    Anmelden     
Logout in [min] [minutetext]

Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2025 gefunden:
  • Funktionen:
Textkompetenzmodul (2. Fachsemester) - 8 Gruppen    Sprache: Deutsch    Belegpflicht
(Keine Nummer) Vorlesung/Seminar     SoSe 2025     keine Übernahme    
   Lehreinheit: Geschichte    
 
   Zugeordnete Lehrpersonen:   Blösel ,   Binder ,   Fößel ,   Passig ,   Ludwig ,   Wenzel ,   Michaelis ,   Dieudonné ,   Windus ,   Richter ,   Hertz ,   Luppa-Heida
 
   Gruppe:
G1   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Dienstag   14:00  -  16:00    wöch.
Beginn : 15.04.2025   
  
  Blösel, VL, Raum R11 T00 D05
 
  Donnerstag   14:00  -  16:00    wöch.    Maximal 38 Teilnehmer/-in
Beginn : 17.04.2025   
      Raum :   R11 T04 C36   R11T  
  Luppa-Heida QÜ 1
 
  Dienstag   08:00  -  12:00    wöch.    Maximal 38 Teilnehmer/-in
Beginn : 15.04.2025   
      Raum :   R12 R03 A93   R12R  
  Luppa-Heida PS + TKÜ 1
 
 
   Gruppe:
G2   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Dienstag   14:00  -  16:00    wöch.
Beginn : 15.04.2025   
  
  Blösel, VL, Raum R11 T00 D05
 
  Mittwoch   16:00  -  18:00    wöch.    Maximal 38 Teilnehmer/-in
Beginn : 16.04.2025   
      Raum :   R12 S05 H81   R12S  
  Binder, QÜ 2
 
  Montag   14:00  -  16:00    wöch.    Maximal 38 Teilnehmer/-in
Beginn : 14.04.2025   
      Raum :   R11 T03 C35   R11T  
  Binder PS
 
  Donnerstag   14:00  -  16:00    wöch.    Maximal 38 Teilnehmer/-in
Beginn : 17.04.2025   
      Raum :   R11 T04 C60   R11T  
  Binder TKÜ 2
 
 
   Gruppe:
G3   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Dienstag   12:00  -  14:00    wöch.
Beginn : 15.04.2025   
  
  Fößel, VL, Raum R11 T00 D03
 
  Dienstag   14:00  -  16:00    wöch.    Maximal 40 Teilnehmer/-in
Beginn : 15.04.2025   
      Raum :   R12 S05 H81   R12S  
  Passig, QÜ K
 
  Donnerstag   12:00  -  16:00    wöch.    Maximal 40 Teilnehmer/-in
Beginn : 17.04.2025   
      Raum :   R12 S05 H81   R12S  
  Passig, PS + TKÜ P
 
 
   Gruppe:
G4   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Dienstag   12:00  -  14:00    wöch.
Beginn : 15.04.2025   
  
  Fößel, VL, Raum R11 T00 D03
 
  Dienstag   14:00  -  16:00    wöch.    Maximal 40 Teilnehmer/-in
Beginn : 15.04.2025   
      Raum :   R12 R03 A93   R12R  
  Ludwig, QÜ
 
  Montag   14:00  -  18:00    wöch.    Maximal 40 Teilnehmer/-in
Beginn : 14.04.2025   
      Raum :   R12 S05 H81   R12S  
  Ludwig, PS + TKÜ
 
 
   Gruppe:
G5   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Dienstag   12:00  -  14:00    wöch.
Beginn : 15.04.2025   
  
  Wenzel, VL, Raum S05 T00 B71
 
  Dienstag   14:00  -  16:00    wöch.    Maximal 35 Teilnehmer/-in
Beginn : 15.04.2025   
      Raum :   R12 V05 D81   R12V  
  Wenzel, QÜ
 
  Montag   14:00  -  18:00    wöch.    Maximal 35 Teilnehmer/-in
Beginn : 14.04.2025   
      Raum :   R12 V05 D81   R12V  
  Wenzel PS + TKÜ
 
 
   Gruppe:
G6   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Dienstag   12:00  -  14:00    wöch.
Beginn : 15.04.2025   
  
  Wenzel, VL, Raum S05 T00 B71
 
  Dienstag   10:00  -  12:00    wöch.    Maximal 38 Teilnehmer/-in
Beginn : 15.04.2025   
      Raum :   R11 T03 C35   R11T  
  Windus QÜ
 
  Montag   14:00  -  18:00    wöch.    Maximal 38 Teilnehmer/-in
Beginn : 14.04.2025   
      Raum :   R12 R04 B02   R12R  
  Windus PS + TKÜ
 
 
   Gruppe:
G7   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Dienstag   14:00  -  16:00    wöch.
Beginn : 15.04.2025   
  
  Windus VL, S05 T00 B83
 
  Dienstag   10:00  -  12:00    wöch.    Maximal 40 Teilnehmer/-in
Beginn : 15.04.2025   
      Raum :   R12 S05 H81   R12S  
  Michaelis, QÜ
 
  Montag   12:00  -  16:00    wöch.    Maximal 40 Teilnehmer/-in
Beginn : 14.04.2025   
      Raum :   R11 T04 C84   R11T  
  Michaelis, PS + TKÜ
 
 
   Gruppe:
G8   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Dienstag   14:00  -  16:00    wöch.
Beginn : 15.04.2025   
  
  Windus VL, Raum S05 T00 B83
 
  Dienstag   12:00  -  14:00    wöch.    Maximal 38 Teilnehmer/-in
Beginn : 15.04.2025   
      Raum :   R12 S05 H81   R12S  
  Dieudonné, QÜ
 
  Donnerstag   12:00  -  16:00    wöch.    Maximal 38 Teilnehmer/-in
Beginn : 10.04.2025   
      Raum :   R11 T03 C35   R11T  
  Hertz, PS + TKÜ
 
 
 
   Bemerkung:

Gruppe 1: Alte Geschichte

Blösel: Überblicksvorlesung Alte Geschichte: Das klassische Griechenland (478 bis 336 v. Chr.)

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

MA Lehramt HRSGe
MA Lehramt GyGe
2-Fach-Master (Geschichte)

Alle Grundlagenmodule
2-Fach-BA: Vertiefung 1–2
BA HRSGe: Vertiefung
BA GyGe: Vertiefung 1–2

Die Vorlesung stellt die Blütezeit der griechischen Stadtstaaten (Poleis) vom Sieg in den Perserkriegen bis zum Tod des Makedonenkönigs Philipps II., der zum Beherrscher Griechenlands aufgestiegen war, und dem Untergang des demokratischen Athen dar. Geprägt wurde diese Zeit bis ins 4. Jh. v. Chr. vom machtpolitischen Gegensatz zwischen Sparta und Athen, insbesondere im Großen Peloponnesischen Krieg (431-404). Neben den außenpolitischen Verwicklungen steht mit der Demokratie Athens eine komplexe Verfassungsstruktur und ihre tagtägliche Umsetzung durch Tausende von Bürgern im Mittelpunkt.  

Literaturhinweise:

K.-W. Welwei, Griechische Geschichte. Von den Anfängen bis zum Beginn des Hellenismus, Paderborn 2011, S. 208-438.

Luppa-Heida: Quellenübung zur Vorlesung Alte Geschichte 1

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

Grundlagenmodul 2 (Textkompetenz)
Gruppe: Alte Geschichte 1

Kontrastierend zum Seminar und in Ergänzung zur Vorlesung („Das klassische Griechenland“) sollen in der Quellenübung einschlägige Quellen zur Entstehung und Entwicklung der athenischen Demokratie gelesen werden. Dabei soll versucht werden, die Bandbreite der verschiedenen Quellen, die der althistorischen Forschung zur Verfügung stehen, zu erfassen und die jeweiligen methodischen Herausforderungen zu verstehen. Neben der Geschichtsschreibung werden wir uns daher auch mit Tragödien, Komödien, Reden sowie mit archäologischen und bildlichen Quellen, Münzen (Numismatik), Inschriften (Epigraphik) sowie Papyrusresten (Papyrologie) auseinandersetzen

Luppa-Heida: PS Textkompetenz: Textkompetenzseminar Alte Geschichte 1

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

Jeweils Grundlagenmodul 1 (Textkompetenz)
Gruppe: Alte Geschichte 1

Am Beispiel eines Themas aus dem Bereich der Vorlesung („Das klassische Griechenland“) werden im althistorischen Proseminar das wissenschaftliche Arbeiten, die epochenspezifische Methodik und das Handwerkszeug der Alten Geschichte vorgestellt und gelernt. Die Bearbeitung methodischer und historischer Problemstellungen sowie die althistorische Quellenarbeit werden an ausgewählten Beispielen aus dem Themenfeld der Vorlesung erörtert und eingeübt.

 

Gruppe 2: Alte Geschichte

Blösel: Überblicksvorlesung Alte Geschichte: Das klassische Griechenland (478 bis 336 v. Chr.)

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

MA Lehramt HRSGe
MA Lehramt GyGe
2-Fach-Master (Geschichte)

Alle Grundlagenmodule
2-Fach-BA: Vertiefung 1–2
BA HRSGe: Vertiefung
BA GyGe: Vertiefung 1–2

Die Vorlesung stellt die Blütezeit der griechischen Stadtstaaten (Poleis) vom Sieg in den Perserkriegen bis zum Tod des Makedonenkönigs Philipps II., der zum Beherrscher Griechenlands aufgestiegen war, und dem Untergang des demokratischen Athen dar. Geprägt wurde diese Zeit bis ins 4. Jh. v. Chr. vom machtpolitischen Gegensatz zwischen Sparta und Athen, insbesondere im Großen Peloponnesischen Krieg (431-404). Neben den außenpolitischen Verwicklungen steht mit der Demokratie Athens eine komplexe Verfassungsstruktur und ihre tagtägliche Umsetzung durch Tausende von Bürgern im Mittelpunkt.  

Literaturhinweise:

K.-W. Welwei, Griechische Geschichte. Von den Anfängen bis zum Beginn des Hellenismus, Paderborn 2011, S. 208-438.

Binder: Quellenübung zur Vorlesung Alte Geschichte 2

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

Grundlagenmodul 2
Gruppe: Alte Geschichte 2

In Übungen werden spezielle Aspekte eines Themas im Rahmen der wissenschaftlich-historischen Ausbildung herausgegriffen, um diese gemeinsam in der Gruppe vertiefend zu behandeln. Begleitend zur Einführungsvorlesung werden in dieser Übung als spezieller Aspekt zentrale Quellenpassagen für den in der Vorlesung betrachteten Zeitraum erarbeitet (Quellenübung). So soll ein Verständnis für das inhaltliche Thema, aber auch für die Arbeitsweise des Historikers ("Woher kommt das Wissen?") erlangt werden.

Binder: Proseminar/Textkompetenzseminar Alte Geschichte 2

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

Jeweils Grundlagenmodul 2 (Textkompetenz)
Gruppe: Alte Geschichte 2

Am Beispiel eines Themas aus dem Bereich der Vorlesung werden im althistorischen Proseminar das wissenschaftliche Arbeiten, die epochenspezifische Methodik und das Handwerkszeug der Alten Geschichte vorgestellt und gelernt. Die Bearbeitung methodischer und historischer Problemstellungen sowie die althistorische Quellenarbeit werden an ausgewählten Beispielen aus dem Themenfeld der Vorlesung erörtert und eingeübt.

 

Gruppe 3: Mittelalter

Fößel: Spezialvorlesung Mittelalter: Spätes Mittelalter (13.-15. Jh.)

2-Fach-Bachelor

MA Lehramt GyGe
2-Fach-Master (Geschichte)

Vertiefung 2-Fach-BA
Vertiefung Master
Mittelalter

Die Vorlesung gibt einen Überblick über Zeit und Raum sowie prägende Faktoren, Begriffe und Entwicklungen der Geschichte des Spätmittelalters. Behandelt werden politische und religiöse Ordnungsvorstellungen und Funktionsweisen, gesellschaftliche Rahmenbedingungen, kulturelle und soziale Aspekte. Exemplarisch werden relevante Quellen diskutiert und aktuelle Forschungsdiskussionen vorgestellt.

Literaturhinweise:

Malte Prietzel: Das Heilige Römische Reich im Spätmittelalter (Geschichte kompakt), Darmstadt 2004

Passig: Quellenübung zur Überblicksvorlesung (Modul 2): Der Kaiser und die Großen – Quellen zur politischen Praxis in der Stauferzeit

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt HRSGe SoPäd
BA Lehramt GyGe

Modul 2 Textkompetenzmodul Gruppe 3
Mittelalter

Die Quellenübung behandelt ausgewählte Quellen, die einen Eindruck der politischen Ordnung und des herrschaftlichen Handelns von Kaiser und Fürsten in der Stauferzeit vermitteln. Ergänzend zur Fachtextlektüre im Textkompetenzseminar soll in der Quellenübung eine Reihe historiographischer, aber auch rechtlicher Textzeugnisse interpretiert und diskutiert werden, aus denen die zentrale Bedeutung hervorgeht, die der eidlichen Bindung, aber auch der Konsensfindung und -wahrung, der Ehre als zentraler persönlicher Ressource und der öffentlichen Inszenierung von politischer Ordnung und herrschaftlichem Handeln in der politischen Praxis der Stauferzeit zukam. In Vorbereitung für die Quelleninterpretation, die Teil der Modulabschlussprüfung ist, sollen dabei auch die Eigenarten und Merkmale der verschiedenen Quellengattungen des Mittelalters und die kritisch-analytische Arbeit mit ihnen behandelt werden. 

Literaturhinweise:

Michael Brauer: Quellen des Mittelalters, Paderborn 2013.
Hans-Werner Goetz: Proseminar Geschichte: Mittelalter, Stuttgart 42014.

Passig: Textkompetenzseminar mit Übung: Eid, Konsens, Ehre, Ritual – Grundzüge einer politischen Praxis des Hochmittelalters

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt HRSGe SoPäd
BA Lehramt GyGe

Modul 2 Textkompetenzmodul Gruppe 3
Mittelalter

Das Hochmittelalter gilt – insbesondere im römisch-deutschen Reich – als eine Zeit noch wenig entwickelter verfassungsrechtlicher Fundierung und Institutionalisierung der politischen Ordnung. Die jüngere mediävistische Forschung hat sich verstärkt der Frage zugewandt, welche strukturellen und kulturellen Faktoren Herrschaft und die politische Ordnung gleichwohl stabilisierten und wie sich politisches Handeln und Entscheidungsprozesse der Mächtigen unter diesen Bedingungen realisierten und Legitimation fanden. Nachdem die Forschung dabei lange den zentralen Stellenwert der personalen Bindungen, vor allem in Form des Eides, für das Funktionieren und Bestehen der politischen Ordnung hervorgehoben hat, wurde in neueren Ansätzen die Bedeutung einer auf Konsens und Ausgleich basierenden, gemeinsamen Herrschaft der Eliten, einer auf Ehrbezeugung und Ehrwahrung abzielenden politischen Praxis und der Öffentlichkeit politischen Handelns und der öffentlichen Sichtbarkeit der politischen Ordnung in Form von Ritualen und performativen Inszenierungen herausgearbeitet.

Im Textkompetenzseminar soll auf der Grundlage von einschlägiger Studien- und Forschungsliteratur ein Eindruck von der hochmittelalterlichen politischen Praxis und der Forschungsdiskussion über die Bedingungen und Regeln, unter denen herrschaftliches Handeln stattfand, vermittelt werden. Dabei soll gleichermaßen die Lektüre von Fachliteratur eingeübt und ein vertieftes Verständnis für Struktur und Argumentationsformen wissenschaftlicher Texte entwickelt werden.

Literaturhinweise:

Claudia Garnier, Hermann Kamp: Spielregeln der Mächtigen. Mittelalterliche Politik zwischen Gewohnheit und Konvention, Darmstadt 2010.
Hans-Werner Goetz: Proseminar Geschichte: Mittelalter, Stuttgart 42014.

 

Gruppe 4: Mittelalter 

Fößel: Spezialvorlesung Mittelalter: Spätes Mittelalter (13.-15. Jh.)

2-Fach-Bachelor

MA Lehramt GyGe
2-Fach-Master (Geschichte)

Vertiefung 2-Fach-BA
Vertiefung Master
Mittelalter

Die Vorlesung gibt einen Überblick über Zeit und Raum sowie prägende Faktoren, Begriffe und Entwicklungen der Geschichte des Spätmittelalters. Behandelt werden politische und religiöse Ordnungsvorstellungen und Funktionsweisen, gesellschaftliche Rahmenbedingungen, kulturelle und soziale Aspekte. Exemplarisch werden relevante Quellen diskutiert und aktuelle Forschungsdiskussionen vorgestellt.

Literaturhinweise:

Malte Prietzel: Das Heilige Römische Reich im Spätmittelalter (Geschichte kompakt), Darmstadt 2004

Ludwig: Quelleninterpretationsübung (Textkompetenz): Kaiser Friedrich Barbarossa (1152-1190)

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt HRSGe SoPäd
BA Lehramt GyGe

alle Grundlagenmodul 2
alle Textkompetenzmodul 2. FS

Die Beschäftigung mit der Herrschaftszeit Kaiser Friedrich Barbarossas (1152-1190) gibt Gelegenheit, im Rahmen dreier aufeinander abgestimmter Veranstaltungen – eines Proseminars, einer Quelleninterpretationsübung und einer Textkompetenzübung – anhand ausgewählter Texte (Quellen und Darstellungen) über viele zentrale Themen- und Problemfelder der Geschichte des mittelalterlichen römisch-deutschen Reiches zu sprechen: Die Königswahl, das Verhältnis zwischen dem König und den Fürsten, die Entwicklung vom alten Stammesherzogtum zum neuen territorialen Fürstentum, Romfahrt und Kaiserkrönung des Königs, die Italienpolitik des deutschen Herrschers, die konfliktreichen Beziehungen zwischen Kaiser und Papst, die Kreuzzüge etc.

Auf dem Wege themenbezogener gemeinsamer Lektüre und Übungsarbeit soll dabei sowohl die passive als auch die aktive Textkompetenz der Studierenden verbessert werden.

Literaturhinweise:

Joachim Ehlers: Friedrich I., in: Die deutschen Herrscher des Mittelalters. Historische Porträts von Heinrich I. bis Maximilian I., hg. von Bernd Schneidmüller/Stefan Weinfurter, München 2003, S. 232-257
Joachim Ehlers: Heinrich der Löwe. Eine Biographie, München 2008
Knut Görich: Friedrich Barbarossa. Eine Biographie, München 2011
Knut Görich: Die Staufer. Herrscher und Reich, München 2006
Ferdinand Opll: Friedrich Barbarossa, 4. Aufl. Darmstadt 2009

Ludwig:  Proseminar mit Übung zur Textkompetenz: Friedrich Barbarossa und Heinrich der Löwe

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt HRSGe SoPäd
BA Lehramt GyGe

2-Fach-BA: Grundlagenmodul 2
Textkompetenzmodul 2. FS

BA LA HRSGe: Grundlagenmodul 2
Textkompetenzmodul 2. FS

BA LA GyGe: Grundlagenmodul 2
Textkompetenzmodul 2. FS

Die Beschäftigung mit dem spannungsreichen Verhältnis zwischen dem staufischen König und Kaiser Friedrich Barbarossa (1152-1190) und seinem welfischen Vetter Heinrich dem Löwen, dem Herzog von Sachsen (1139-1180) und Bayern (1156-1180), gibt Gelegenheit, im Rahmen dreier aufeinander abgestimmter Veranstaltungen – eines Proseminars, einer Quelleninterpretationsübung und einer Textkompetenzübung – anhand ausgewählter Texte (Quellen und Darstellungen) über viele zentrale Themen- und Problemfelder der Geschichte des mittelalterlichen römisch-deutschen Reiches zu sprechen: Die Königswahl, das Verhältnis zwischen dem König und den Fürsten, die Entwicklung vom alten Stammesherzogtum zum neuen territorialen Fürstentum, Romfahrt und Kaiserkrönung des Königs, die Italienpolitik des deutschen Herrschers, die konfliktreichen Beziehungen zwischen Kaiser und Papst, die Kreuzzüge etc. Auf dem Wege themenbezogener gemeinsamer Lektüre und Übungsarbeit soll dabei sowohl die passive als auch die aktive Textkompetenz der Studierenden verbessert werden.

Literaturhinweise:

Joachim Ehlers: Friedrich I., in: Die deutschen Herrscher des Mittelalters. Historische Porträts von Heinrich I. bis Maximilian I., hg. von Bernd Schneidmüller/Stefan Weinfurter, München 2003, S. 232-257
Joachim Ehlers: Heinrich der Löwe. Eine Biographie, München 2008
Knut Görich: Friedrich Barbarossa. Eine Biographie, München 2011
Knut Görich: Die Staufer. Herrscher und Reich, München 2006
Ferdinand Opll: Friedrich Barbarossa, 4. Aufl. Darmstadt 2009

 

Gruppe 5: Frühe Neuzeit

Wenzel: Überblicksvorlesung: Europäische Geschichte von den Italienischen Kriegen bis zum Westfälischen Frieden (1500-1650)

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt HRSGe SoPäd
BA Lehramt GyGe

MA Lehramt HRSGe
MA Lehramt GyGe
2-Fach-Master (Geschichte)

Alle Grundlagenmodule Frühe Neuzeit 

Die Vorlesung führt in die Geschichte der Frühen Neuzeit in ihrer „ersten Hälfte“ ein und deckt den Zeitraum vom Ende des 15. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts ab: Von den „Italienischen Kriegen“ am Übergang vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit bis zum Westfälischen Frieden am Ende des Dreißigjährigen Krieges (1648) zielt die Vorlesung auf einen breitangelegten Überblick über die europäische Geschichte dieses Zeitraums in ihrer politischen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Dimension, wobei auch Interaktionsprozesse zwischen europäischen und nicht-europäischen Akteuren thematisiert werden. Zugleich ermöglicht die Überblicksvorlesung damit einen Einblick in aktuelle Forschungsansätze und -debatten der Frühneuzeitforschung.

Wenzel: Quellenübung zur VL: Quellen zur europäischen Geschichte zwischen den Italienischen Kriegen und dem Westfälischen Frieden

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt HRSGe SoPäd
BA Lehramt GyGe

Quellenübung im Textkompetenzmodul FNZ, Gruppe 5

Die Bereitschaft und Fähigkeit zur Lektüre englischsprachiger Forschungsliteratur und Quellen wird vorausgesetzt.

Im Rahmen dieser Übung, die als Quellenlektüre zur Überblicksblickvorlesung „Frühe Neuzeit“ dient, werden zentrale Texte für die frühneuzeitliche Geschichte vom späten 15. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts gelesen und diskutiert. Das Ziel der Veranstaltung ist es dabei, einen breiten Überblick über Quellengattungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit in ihrer „ersten Hälfte“ zu ermöglichen und Schlüsseltexte dieser Epoche zu analysieren.

Wenzel: Textkompetenzseminar: Sicherheit in der Frühen Neuzeit

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt HRSGe SoPäd
BA Lehramt GyGe

Textkompetenzmodul / Grundlagenmodul 2, Gruppe 5

Die Bereitschaft und Fähigkeit zur Lektüre englischsprachiger Forschungsliteratur und Quellen wird vorausgesetzt.

Die Historische Sicherheitsforschung hat sich in den letzten Jahren zu einem innovativen und dynamischen Feld der Geschichtswissenschaften entwickelt. Ausgangspunkt dieses neuen Interesses an Sicherheit ist die Prämisse, Sicherheit nicht als eine ahistorische und überzeitliche Kategorie zu verstehen, sondern als einen historisch veränderlichen und gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen unterworfenen Begriff. Damit öffnen sich zahlreiche neue Forschungsfragen:

Was verstanden die historischen Akteure unter Sicherheit? Was stand im Zentrum von Sicherheitsdiskursen und was wurde als Bedrohung gesehen? Durch die Adaption politik- und sozialwissenschaftlicher Ansätze haben die Geschichtswissenschaften dabei auch einen als securitization – „Versicherheitlichung“ – bezeichneten Prozess in den Blick genommen: Wie und durch wen wird ein Thema eigentlich zu einem Sicherheitsthema gemacht und welche gesellschaftlichen Folgen hat dieser Prozess?

Im Rahmen des Proseminars werden diese Vorstellungen und Funktionen von Sicherheit rekonstruiert und analysiert, um frühneuzeitlichen Eigenlogiken von Sicherheit und Unsicherheit auf die Spur zu kommen. Die begleitende Übung zur Textkompetenz zielt darauf ab, den kritischen und reflektierten Umgang mit geschichtswissenschaftlicher Fachliteratur zu erlernen, unterschiedliche Forschungsmethoden auszuprobieren und – durch die Abfassung eigener wissenschaftlicher Texte – erste praktische Erfahrungen zu sammeln.

Literaturhinweise:

Conze, Eckart, Geschichte der Sicherheit. Entwicklung - Themen - Perspektiven, Göttingen 2018.
Niggemann, Ulrich / Wenzel, Christian, Seelenheil und Sicherheit. Einleitende Überlegungen zur Rolle des Religiösen im Sicherheitsdenken der Frühen Neuzeit am Beispiel der französischen Bürgerkriege, in: Historisches Jahrbuch 139 (2019), S. 199-235.
Schirmer, Werner, Bedrohungskommunikation. Eine gesellschaftstheoretische Studie zu Sicherheit und Unsicherheit, Wiesbaden 2008.
Zwierlein, Cornel, Sicherheitsgeschichte. Ein neues Feld der Geschichtswissenschaften, in: Geschichte und Gesellschaft 38/3 (2012), S. 365-386.

 

Gruppe 6: Frühe Neuzeit

Wenzel: Überblicksvorlesung: Europäische Geschichte von den Italienischen Kriegen bis zum Westfälischen Frieden (1500-1650) 

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt HRSGe SoPäd
BA Lehramt GyGe

MA Lehramt HRSGe
MA Lehramt GyGe
2-Fach-Master (Geschichte)

Alle Grundlagenmodule Frühe Neuzeit 

Die Vorlesung führt in die Geschichte der Frühen Neuzeit in ihrer „ersten Hälfte“ ein und deckt den Zeitraum vom Ende des 15. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts ab: Von den „Italienischen Kriegen“ am Übergang vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit bis zum Westfälischen Frieden am Ende des Dreißigjährigen Krieges (1648) zielt die Vorlesung auf einen breitangelegten Überblick über die europäische Geschichte dieses Zeitraums in ihrer politischen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Dimension, wobei auch Interaktionsprozesse zwischen europäischen und nicht-europäischen Akteuren thematisiert werden. Zugleich ermöglicht die Überblicksvorlesung damit einen Einblick in aktuelle Forschungsansätze und -debatten der Frühneuzeitforschung.

Windus: Quellenübung zur Überblicksvorlesung

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt HRSGe SoPäd
BA Lehramt GyGe

Grundlagenmodul 2, Gruppe 6, Frühe Neuzeit

In der Übung beschäftigen wir uns mit Quellen zur Geschichte der Christianisierung Lateinamerikas. Wir lesen und besprechen sowohl „klassische“ Textquellen europäischer Autoren (Chroniken, Reiseberichte, kirchenadministrative Quellen, theologische und katechetische Texte), als auch Überlieferungen indigener Autoren und religiöse Bildquellen, die für die Geschichte der Christianisierung von zentraler Bedeutung sind. Hierfür setzen wir uns mit den Methoden der Text- und Bildquellenanalyse auseinander sowie mit den Besonderheiten transkultureller Medien.

Literaturhinweise:

Gunilla Budde: “Quellen, Quellen, Quellen…”, in: Gunilla Budde, Dagmar Freist, Hilke Günther-Arndt (Hg.): Geschichte. Studium – Wissenschaft – Beruf. Berlin: Akademie-Verlag 2008, S. 52-69.

Windus: Proseminar mit Textkompetenzübung zur Frühen Neuzeit: Die Christianisierung Lateinamerikas

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt HRSGe SoPäd
BA Lehramt GyGe

Grundlagenmodul 2, Gruppe 6, Frühe Neuzeit

Die Christianisierung der amerikanischen Urbevölkerung galt als eine wesentliche Legitimation der Eroberung Amerikas durch Spanier und Portugiesen in der Frühen Neuzeit. Sie vollzog sich als ein überaus heterogener, von Gewalt und Unterwerfung geprägter Prozess, der sich vom Ende des 15. Jahrhunderts bis in die Neuzeit zog und je nach Region ganz unterschiedlich verlief. In dem Seminar erarbeiten wir uns einen Überblick über Akteur*innen, Strategien und Phasen der Christianisierung, mit einem Schwerpunkt auf dem 16. und 17. Jahrhundert. Wir befassen uns mit Praktiken und Medien, die Teil dieses Prozesses waren, aber auch mit indigenen, afroamerikanischen und transkulturellen religiösen Praktiken, die aus dem Kulturkontakt hervorgingen.

Literaturhinweise

Margit Eckholt, „Lateinamerika – ein eroberter Kontinent und die Errichtung des Modells der westlichen „Christenheit““ in: Günther Maihold, Hartmut Sangmeister, Nikolaus Werz (Hg.): Lateinamerika. Handbuch für Wissenschaft und Studium. Baden-Baden: Nomos 2019, S. 551-555.

 

Gruppe 7: Neuere und Neueste Geschichte

Windus: Überblicksvorlesung: Visual History. Global- und verflechtungsgeschichtliche Perspektiven (20.-21. Jahrhundert)

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

Grundlagenmodul 2-4, Neuere und Neueste Geschichte

Aufbauend auf eine allgemeine Einführung zur Bildwissenschaft und den Quellen, Methoden und Themen der Visual History beschäftigen wir uns mit ausgewählten Themen der visuellen Global- und Verflechtungsgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. Den Schwerpunkt bilden fotografische Bildikonen, ihre Produktions- und Wirkungsgeschichten, Einbettung in politik-, sozial- und kulturgeschichtliche Prozesse sowie die Dynamiken ihrer Reproduktion und medienübergreifenden Aneignung durch historische Akteure, Gruppen und Staaten.

Literaturhinweise:

Gerhard Paul: „Visual History, Version: 3.0“ in: Docupedia-Zeitgeschichte, 13.03.2014. http://docupedia.de/zg/paul_visual_history_v3_de_2014. DOI: http://dx.doi.org/10.14765/zzf.dok.2.558.v3

Michaelis: Quellenübung Textkompetenzmodul: Emanzipation und Assimilation. Fortschritt oder Verlust jüdischer Identität?

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe
BA Lehramt HRSGe SoPäd

Grundlagenmodul 2 Neuzeit Textkompetenzmodul Gruppe 7

Die Quellenübung ist thematisch an das Proseminar im Textkompetenzmodul angebunden. Durch die Auseinandersetzung mit einschlägigen Quellen zur Emanzipation und Assimilation des Judentums im 19. und 20. Jahrhundert werden erstens die Rezeption, Analyse und Interpretation von historischen Quellen eingeübt und zweitens die Inhalte des Proseminars vertieft.

Michaelis:  Proseminar + Übung Textkompetenzmodul: Emanzipation und Assimilation. Fortschritt oder Verlust jüdischer Identität?

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe
BA Lehramt HRSGe SoPäd

Grundlagenmodul 2 Neuzeit Textkompetenzmodul Gruppe 7

Das Proseminar und die dazugehörige Textkompetenzübung befassen sich mit der kontrovers diskutierten Frage in der jüdischen Geschichtsschreibung, wie die Prozesse der Emanzipation und Assimilation im 19. und 20. Jahrhundert das Leben jüdischer Gemeinschaften in Europa beeinflussten. Dabei diskutier(t)en Historiker:innen, ob diese Entwicklungen eher als Fortschritt hin zu Gleichberechtigung und gesellschaftlicher Integration oder vielmehr als Bedrohung jüdischer Identität und Tradition zu werten seien. Wir werden uns mit dieser zentralen Debatte der jüdischen Geschichtsschreibung nicht nur auseinandersetzen, sondern diese auch als Einstieg in die Grundzüge der jüdischen Geschichte vor dem Holocaust nutzen: von der rechtlichen und sozialen Lage jüdischer Gemeinschaften vor der Emanzipation über die Herausforderungen der Moderne bis hin zu der sich stetig verschärfenden Verfolgung am Vorabend des Holocausts.

Das Seminar stellt verschiedene Forschungspositionen vor, die sich mit den Ambivalenzen der jüdischen Emanzipation und Assimilation beschäftigen, und fördert auf diese Weise das Verständnis für die Vielschichtigkeit jüdischer Geschichte und schärft den Blick der Studierenden für die Wechselwirkungen zwischen historischen Kontexten, Erinnerungskultur und Geschichtsschreibung. Der Fokus wird auf der Erarbeitung von drei Forschungspositionen liegen, die vergleichend in den Blick genommen und in den Kontext der jüdischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts gestellt werdenIn der Textkompetenzübung werden anhand der Texte des Proseminars wissenschaftliche Lese- und Schreibkompetenzen eingeübt, die auf die erfolgreiche Absolvierung der Portfolioprüfung vorbereiten.

Literaturhinweise:

David Sorkin: The Transformation of German Jewry, 1780–1840, New York 1987.
Shulamit Volkov: Germans, Jews, and Antisemites. Trials in Emancipation, Cambridge; New York 2006.
Steven E. Aschheim: Brothers and Strangers.The East European Jew in German and German Jewish Consciousness,1800–1923, Madison 1982.

 

Gruppe 8: Neuere und Neueste Geschichte

Windus: Überblicksvorlesung: Visual History. Global- und verflechtungsgeschichtliche Perspektiven (20.-21. Jahrhundert)

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

Grundlagenmodul 2-4, Neuere und Neueste Geschichte

Aufbauend auf eine allgemeine Einführung zur Bildwissenschaft und den Quellen, Methoden und Themen der Visual History beschäftigen wir uns mit ausgewählten Themen der visuellen Global- und Verflechtungsgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. Den Schwerpunkt bilden fotografische Bildikonen, ihre Produktions- und Wirkungsgeschichten, Einbettung in politik-, sozial- und kulturgeschichtliche Prozesse sowie die Dynamiken ihrer Reproduktion und medienübergreifenden Aneignung durch historische Akteure, Gruppen und Staaten.

Literaturhinweise:

Gerhard Paul: „Visual History, Version: 3.0“ in: Docupedia-Zeitgeschichte, 13.03.2014. http://docupedia.de/zg/paul_visual_history_v3_de_2014. DOI: http://dx.doi.org/10.14765/zzf.dok.2.558.v3

Dieudonné: Quellenübung Textkompetenzmodul: Das Jahr 1923 - Quellen zur Geschichte der Ruhrbesetzung

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt GyGe

Grundlagenmodul 2 Neuzeit Textkompetenzmodul Gruppe 8

Zwischen der Unterzeichnung des Versailler Vertrags und dem französisch-belgischen Einmarsch ins Ruhrgebiet lagen keine vier Jahre. Nach genau 1.293 Tagen riss der französischen Regierung die Hutschnur - eine militärische Besetzung des wirtschaftlich bedeutsamen Industriegebiets an Rhein und Ruhr folgte. Zwischen „Besetzten“ und „Besatzern“ ging es hoch her: Anschläge, Streiks, Kundgebungen und Propaganda wurden zur Regel. Die auf den 11. Januar 1923 folgenden Monate und Jahre bieten Stoff für unzählige Bücher, Filme oder Serien. Die Quellenübung jedoch soll sich diesen Teilphänomenen der Ruhrbesetzung nicht aus einer Gesamtperspektive nähern. Vielmehr werden wir anhand ausgewählter Quellenbeispiele von Plakaten bis hin zu Fotografien den kleineren Teilereignissen „des großen Ganzen“ nachspüren, die sich anhand dieser rekonstruieren lassen. Neben der Heranführung an die verschiedenen Quellengattungen werden so zudem Methoden und Techniken der Quelleninterpretation eine zentrale Rolle spielen.

Hertz: Proseminar + Übung Textkompetenzmodul: „Kinderverschickung“ in Deutschland 1945 bis 1990 !!! Beginn bereits am 10.04.2025 !!!

2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt HRSGe SoPäd
BA Lehramt GyGe

Grundlagenmodul 2 Neuzeit Textkompetenzmodul Gruppe 8

Das Proseminar behandelt das brisante Thema der „Kinderverschickung“, das sowohl medial als auch politisch seit einigen Jahren eine große Aufmerksamkeit auf sich zieht. Jüngsten Schätzungen zufolge wurden zwischen 1945 und 1990 über 10 Millionen Kinder in Deutschland auf Kur „verschickt“, viele von ihnen aus NRW. Seit 2019 dringen Gewalterfahrungen dieser ehemaligen Verschickungskinder in die Öffentlichkeit. Tausende von ihnen haben sich über soziale Medien und in Initiativen zusammengeschlossen. Der Wissenschaft stellt sich nun die Aufgabe, das Phänomen zu erforschen.
Ziel des Proseminars ist es, sich dem Thema auf der Grundlage der noch überschaubaren, zugleich sehr heterogenen Forschungsliteratur anzunähern. Dabei sollen unterschiedliche Textgenres wie Fachaufsätze, Monografie-Kapitel, populärwissenschaftliche Veröffentlichungen, Ausstellungstexte oder auch Pressemeldungen in den Blick genommen werden. 

Literaturhinweise

- Hertz, Helge-Fabien: „Kinderverschickung“ 1945–1990. Forschung im Spannungsfeld von Betroffeneninitiativen, Citizen Science und medialer Berichterstattung. In: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 11, 03/04 (2024), Kindheit und Politik, S. 197–213.
- Röhl, Anja: Das Elend der Verschickungskinder. Kindererholungsheime als Orte der Gewalt. Gießen 2021.
- Schmuhl, Hans-Walter: Kur oder Verschickung? Die Kinderkuren der DAK zwischen Anspruch und Wirklichkeit. München/Hamburg 2023.
- von Miquel, Marc: Verschickungskinder in Nordrhein-Westfalen nach 1945. Organisation, quantitative Befunde und Forschungsfragen, 2021. URL: https://url.nrw/Studie_Verschickungskinder

Beginn am 10.04.! Die Sitzungen am 15. und 22. Mai sowie am 12. und 19. Juni werden vorgezogen bzw. nachgeholt.