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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2020/21 , Aktuelles Semester: SoSe 2024
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Literaturhistorische Seminare (Lit III)    Sprache: Deutsch    Belegpflicht
(Keine Nummer) Seminar/Übung     WiSe 2020/21     2 SWS    
   Lehreinheit: Germanistik    
 
   Zugeordnete Lehrpersonen:   Jung ,   Meirose ,   Schlicht ,   Steinmayr ,   Pontzen ,   Balint ,   Kostial ,   Behrend ,   Gutsche ,   Stein ,   Geyer ,  
 
   Gruppe:
G9   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Freitag   12:00  -  14:00    EinzelT    Maximal 40 Teilnehmer/-in
Beginn : 13.11.2020    Ende : 13.11.2020
  
  Meirose, Astrid: verbindliche Vorbesprechung
 
  Samstag   09:00  -  17:00    EinzelT    Maximal 40 Teilnehmer/-in
Beginn : 28.11.2020    Ende : 28.11.2020
  
  Meirose, Astrid: Lessing der Aufklärer
 
  Sonntag   09:00  -  17:00    EinzelT    Maximal 40 Teilnehmer/-in
Beginn : 29.11.2020    Ende : 29.11.2020
  
  Meirose, Astrid: Lessing der Aufklärer
 
  Samstag   09:00  -  17:00    EinzelT    Maximal 40 Teilnehmer/-in
Beginn : 12.12.2020    Ende : 12.12.2020
  
  Meirose, Astrid: Lessing der Aufklärer
 
 
   Gruppe:
G4   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Dienstag   10:00  -  12:00    EinzelT    Maximal 30 Teilnehmer/-in
Beginn : 13.10.2020    Ende : 13.10.2020
  
  Behrend, Alina: Erzählen mit Bild und Text - verbindliche Vorbesprechung verlegt auf den 13.10.2020
 
  keine Angabe   09:00  -  17:00    Block+SaSo    Maximal 30 Teilnehmer/-in
Beginn : 15.01.2021    Ende : 17.01.2021
  
  Behrend, Alina: Erzählen mit Bild und Text
 
 
   Gruppe:
G10   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Montag   12:00  -  14:00    wöch.    Maximal 40 Teilnehmer/-in   
  Gutsche, PD Dr. Viktoria: Lyrik der Vergänglichkeit
 
 
   Gruppe:
G5   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Dienstag   14:00 (c.t.)  -  16:00    wöch.    Maximal 30 Teilnehmer/-in   
  Kostial, Vera: Literaturskandale
 
 
   Gruppe:
G6   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Dienstag   16:00 (c.t.)  -  18:00    wöch.    Maximal 30 Teilnehmer/-in   
  Pontzen, Prof. Dr. Alexandra: Literatur III
 
 
   Gruppe:
G1   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Mittwoch   10:00 (c.t.)  -  12:00    wöch.    Maximal 30 Teilnehmer/-in   
  Steinmayr, Dr. Markus
 
 
   Gruppe:
G3   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Mittwoch   14:00 (c.t.)  -  16:00    wöch.    Maximal 30 Teilnehmer/-in   
  Jung, Prof. Dr. Werner: Lessing und die Aufklärung
 
 
   Gruppe:
G2   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Donnerstag   10:00 (c.t.)  -  12:00    wöch.    Maximal 30 Teilnehmer/-in   
  Schlicht, PD Dr. Corinna: Geschlechternarrative
 
 
   Gruppe:
G8   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Donnerstag   14:00 (c.t.)  -  16:00    wöch.    Maximal 40 Teilnehmer/-in   
  Geyer, Stefan : Literatur des Sturm und Drang
 
 
   Gruppe:
G11   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Donnerstag   14:00 (c.t.)  -  16:00    wöch.    Maximal 40 Teilnehmer/-in   
  Balint, Dr. Iuditha:Zwischen Idylle und Grauen: Bergwerke in der Literatur
 
 
   Gruppe:
G7   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Donnerstag   16:00 (c.t.)  -  18:00    wöch.    Maximal 30 Teilnehmer/-in   
  Lehmann, Florian: Literatur und Künstliche Intelligenz
 
 
   Gruppe:
G12   
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Freitag   10:00  -  12:00    wöch.    Maximal 40 Teilnehmer/-in   
  Stein, Dr. Roger: Erotik, Geschlecht und Moral
 
 
 
   Kommentar:

Kommentare der einzelnen Seminare:

Iuditha Balint: Zwischen Idylle und Grauen: Bergwerke in der Literatur

Zur Anschaffung:

Novalis: Heinrich von Ofterdingen. Stuttgart: Reclam.

Ludwig Tieck: Der Runenberg. In: Ders.: Der Bonde Eckbert. Der Runenberg. Stuttgart: Reclam 1952/2002.

E. T. A. Hoffmann: Die Bergwerke zu Falun. In: Ders.: Die Bergwerke zu Falun. Der Artushof. Stuttgart: Reclam. 1966.

Heinrich Heine: Die Harzreise. Stuttgart: Reclam.

Weitere Texte oder Textauszüge werden Ihnen zu Beginn des Semesters als Onlinereader zur Verfügung gestellt.

 

Alina Behrend: Erzählen mit Text und Bild

Der Mensch unterscheidet sich anderen Säugetieren u.a. dadurch, dass er sich Geschichten erzählt. Wie und warum erzählen wir Geschichten? In welchen Medien können Geschichten erzählt werden? Wie erzählt die Literatur? Wie erzählen Bilder? Wie erzählen Bild-Text-Kombinationen, z.B. Bilderbücher und Comics? Was muss im Unterricht bei Bild-Text-Kombinationen beachtet werden?Diesen und weiteren Fragen gehen wir im Seminar auf den Grund. Dazu werden wir uns mit der Narratologie und mit transmedialen Erzähltheorie (nach Wolf) auseinandersetzen sowie mit Typologien und Theorien zum Bild und zum Bilderbuch.

Zur Anschaffung:       Kurwinkel, Tobias: Bilderbuchanalyse. Narrativik. Ästhetik. Didaktik. Tübingen: Francke; 2017.

                                 Martinez, Matias/Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie, 6. Aufl, München: Beck, 2005.

                                  

Gutsche, PD Dr. Victoria: Literatur III (Gruppe 10): Lyrik der Vergänglichkeit:

Alles ist vergänglich, alles ist endlich … Das Wissen um die eigene Vergänglichkeit, ja die Vergänglichkeit allen Seins mag – um es plakativ zu fassen – auf der einen Seite Trauer, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, auf der anderen Seite aber auch eine bewusste Hinwendung zum Augenblick, zum Leben, zum noch Kommenden auslösen (natürlich gibt es zwischen diesen Polen zahlreiche weitere Formen des Umgangs mit der [eigenen] Vergänglichkeit). Das Moment des Ephemeren erweist sich mit Blick auf die Lyrik nun als außerordentlich produktiv, kaum ein Thema findet sich – in offener oder verborgener Form – häufiger. Anhand ausgewählter Gedichte vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart fragt das Seminar nach Gestaltungen von Vergänglichkeit, nach Form und Funktion der Darstellung von Vergänglichkeit, nach Versuchen der Überwindung von Vergänglichkeit, nach (kultur-)historischen Unterschieden im Umgang mit Vergänglichkeit, nach dem Verhältnis von Vergänglichkeit/ Endlichkeit und Unvergänglichkeit/ Ewigkeit, intertextuellen Bezugnahmen usw. Bitte beachten Sie, dass das Seminar als Distanzlehre stattfindet. Neben Selbstlernphasen, in denen Sie zeitversetzt und flexibel bestimmte Aufgaben bearbeiten, wird es auch regelmäßig Videokonferenzen geben, die zur angesetzten Seminarzeit stattfinden. Zu Beginn der Vorlesungszeit erhalten Sie einen ausführlichen Seminarplan mit Literaturangaben, Informationen zum Ablauf des Seminars, Angaben zu den Videokonferenzen, Angaben zur Studienleistung etc.sowie einen Reader mit ausgewählten Gedichten.

 

N.N. (Stefan Geyer): Literatur des Sturm und Drang

Die Literaturbewegung des Sturm und Drang hatte nur knapp zehn Jahre Bestand und ist hauptsächlich durch persönliche Begegnungen, v.a. der zentralen Protagonisten Goethe, Herder und Lenz, geprägt. Entweder als Kritik oder als Weiterdenken der Aufklärung verstanden, ist der Sturm und Drang fraglos die erste avantgardistische (Jugend)bewegung in der deutschen Literatur. Trotz der kurzen Dauer der Bewegung ist die Wirkung der in der Zeit entstandenen Texte beträchtlich, sowohl auf das weitere Werk der beteiligten kanonischen Autoren des späten 18. Jahrhunderts als auch darüber hinaus auf die deutsche Literaturgeschichte bis ins 20. Jahrhundert hinein. In dem Seminar soll diese Epoche in ihren Konturen erfasst werden und in einen wirkungsgeschichtlichen Zusammenhang zur Bewegung der Aufklärung gesetzt werden. In verschiedenen Einzeltextanalysen werden dann in einem zweiten Schritt zentrale Aspekte weiter untersucht, u.a. die radikale Modifikation der Dramenform im Götz, die Frage nach Autonomie und Natur im Werther, die Verhandlung der Sexualität im Hofmeister und die anthropologische Revolution, die in Schillers Räuber repräsentiert wird. Literatur - zur Anschaffung: Jakob Michael Reinhold Lenz: Der Hofmeister. Reclam. Johann Wolfgang Goethe: Götz von Berlichingen. Reclam. Friedrich Schiller: Die Räuber. Reclam. Johann Wolfgang Goethe: Die Leiden des jungen Werthers. Paralleldruck der Fassungen von 1774 und 1787. Reclam. Alle weiteren Texte werden als Scan zur Verfügung gestellt.

 

Jung, Prof. Dr. Werner: Lessing und die Aufklärung

 

Lehmann, Florian: Literatur und Künstliche Intelligenz

Wieso seufzt Olimpia aus E. T. A. Hoffmanns Sandmann immer nur "Ach, ach!"? Weshalb hatte die Romantik ein ausgeprägtes Faible für Automaten und künstliche Menschen? Warum wurde Frankensteins Monster zu einer ikonischen Figur der Moderne? Und können Computer eigentlich Gedichte schreiben? Diesen und anderen Fragen werden wir gemeinsam nachgehen, denn die Literaturgeschichte bietet zahllose Beispiele für KI-Figuren und wird neuerdings auch selbst von literaturproduzierenden KI-Verfahren fortgeschrieben. Ob das erfolgreich sein kann, erfahren Sie im Seminar.

Auf der Lektüreliste stehen überwiegend deutschsprachige Texte des 19. bis 21. Jahrhunderts, überdies mindestens ein fremdsprachiges Buch sowie ein Film. Die Texte und Medien werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben; die Bereitschaft zu umfangreicher Lektüre wird unbedingt vorausgesetzt! Das Seminar findet in Distanzlehre statt und wird über Moodle und Zoom bzw. BigBlueButton organisiert.

 

Kostial, Vera: Literaturskandale

Immer wieder rufen Literaturskandale hitzige Feuilleton-Debatten hervor – heute genauso wie in vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten. Im Seminar werden wir uns ausgewählte Literaturskandale ansehen. Dabei widmen wir uns zum einen den Texten an sich (Primärtextanalyse), zum anderen befassen wir uns mit dem jeweiligen Veröffentlichungskontext und Skandalgeschehen, etwa unter der Frage, welche – politischen, ästhetischen, ethischen, usw. – Wertmaßstäbe angelegt werden. Anzuschaffen ist die Erzählung "Was bleibt" von Christa Wolf (suhrkamp taschenbuch), alle weiteren Texte werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben. Das Seminar findet ausschließlich digital statt mit Zoom-Sitzungen alle zwei Wochen sowie selbstständig zu bearbeitenden Aufgaben.

 

Pontzen, Prof. Dr. Alexandra: Gefühl, Vernunft und Literatur: Lessing als Theoretiker und Dramatiker.

Über Lessing als Schlüsselfigur und Autor unterschiedlichster Textsorten nähern wir uns der Epoche der Auflärung und ihrem literaturtheoretischen Erbe an. Von den TeilnehmerInnen werden Lese- und Denkfreude erwartet. Anzuschaffende Primärtexte: Lessing, Gotthold Ephraim: Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück. Ein Lustspiel in fünf Aufzügen. Anm.: Hein, Jürgen. 120 S. ISBN: 978-3-15-000010-6 Lessing, Gotthold Ephraim: Emilia Galotti. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen; Auszüge aus der hamburgischen Dramaturgie und andere theoretische Texte Lessings werden im moodle-Raum zur Verfügung gestellt

 

Schlicht, PD Dr. Corinna: Geschlechternarrative:

Folgende Texte liegen dem Seminar zugrunde. Ich gehe davon aus, dass Sie die Texte gründlich lesen!: Franziska Schößler: Einführung in die Gender Studies. Berlin 2008. [online verfügbar in der UB] Hedwig Dohm: Sibilla Dalmar. Hofenberg-Verlag. Bitte kaufen! Karoline von Günderode: Mora, Ein apokalyptisches Fragment, Timur. [wird zur Verfügung gestellt] Sophie von La Roche: Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim. Reclam. Bitte kaufen! Novalis: Hyazinth und Rosenblütchen. [wird zur Verfügung gestellt] Arthur Schnitzler: Literatur. [wird zur Verfügung gestellt] Christoph Martin Wieland: Novelle ohne Titel. [wird zur Verfügung gestellt]

 

Astrid Meirose: Lessing der Aufklärer (Gruppe 9):

Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) zählt fraglos zu wichtigsten Autoren der deutschen Aufklärung. Dies betrifft gleichermaßen seine literarische Praxis wie seine literaturästhetische Theorie. Mit seinem Werk ist wohl die die wichtigste Zäsur im Traditionszusammenhang deutscher Dramatik markiert. Das Seminar will einerseits die unten angegebenen Dramen im Hinblick auf gattungshistorische sowie gattungstheoretische Fragestellungen analysieren, andererseits gilt es, mit Blick auf die sich im 18. Jahrhundert neuordnenden Wissensdiskurse ein vertieftes Verständnis für das Phänomen Aufklärung zu gewinnen. Folgende Dramen von Lessing sollten zu Beginn des Seminars gelesen sein: Miss Sara Sampson; Emilia Galotti; Minna von Barnhelm; Nathan der Weise. (Reclam). Das Seminar findet in Distanzlehre statt; es wird über Moodle und Videopräsenz organisiert.

 

Stein, Dr. Roger: Erotik, Geschlecht und Moral. Spannungsfelder der Geschlechterdarstellung vom Fin de Siècle bis zur Neuen Sachlichkeit.

Behandelt werden folgende literarischen Texte, die erworben und gelesen werden müssen: Frank Wedekind: Frühlingserwachen; Heinrich Mann: Professor Unrat; Arthur Schnitzler: Reigen; Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen; Film: Der blaue Engel. Forschungstexte werden im Moodlekursraum bereitgestellt. Die Zugangsdaten erhalten Sie zu Beginn des Semesters.

 

 
   Literatur: Wegen Literatur beachten Sie bitte den Kommentar.
 
   Bemerkung: Zu Scheinbedingungen beachten Sie bitte den Kommentar.