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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:
  • Funktionen:
Causes and Dynamics of Violent Conflict    Sprache: Deutsch    Belegpflicht
(Keine Nummer) Seminar     SoSe 2026     2 SWS     jedes 2. Semester    
   Institut: Sozialwissenschaften    
   Teilnehmer/-in  erwartet : 35   Maximal : 35  
 
      IBEP M.A., Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik (Master of Arts)   ( 2. Semester )
  Master of Arts Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik, Abschluss 86, Master of Arts Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik (86D96)   ( 2. Semester )
   Zugeordnete Lehrperson:   Vüllers
 
 
Zur Zeit keine Belegung möglich
   Termin: Dienstag   10:00  -  12:00    EinzelT
Beginn : 14.04.2026    Ende : 14.04.2026
      Raum :   SG 158   SG  
  Dienstag   10:00  -  12:00    EinzelT
Beginn : 21.04.2026    Ende : 21.04.2026
      Raum :   SG 158   SG  
  Dienstag   10:00  -  12:00    EinzelT
Beginn : 28.04.2026    Ende : 28.04.2026
      Raum :   SG 158   SG  
  Dienstag   10:00  -  12:00    wöch.
Beginn : 05.05.2026   
      Raum :   SG 158   SG  
 
 
   Kommentar:

Gewaltkonflikte stellen eine erhebliche Herausforderung für die lokale und regionale Sicherheit dar, mit oft weitreichenden Auswirkungen auf die Entwicklungsperspektiven der betroffenen Gesellschaften. Neben den aktuellen, in der Öffentlichkeit diskutierten Gewaltkonflikten wie dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, werden wir uns im Seminar insbesondere mit den weniger prominenten Gewaltkonflikten wie dem im Sudan oder in der Demokratischen Republik Kongo beschäftigen. Das Seminar untersucht die Ursachen und Dynamiken von Gewaltkonflikten, mit einem besonderen Fokus auf innerstaatliche Gewaltkonflikte. In zwei Seminarteilen werden wir die Themen behandeln:

  • Im ersten Teil werden wir die Ursachen von Gewaltkonflikten analysieren, wobei wir neben den klassischen Ansätzen zum Konfliktausbruch (z.B. greed vs. grievances; ethnische und religiöse Polarisierung; politisches System) auch die Rolle organisierter Kriminalität und des Klimawandels als mögliche Konfliktursachen berücksichtigen.
  • Im zweiten Teil werden wir uns mit den Dynamiken von ausgebrochenen Gewaltkonflikten befassen, wobei wir die Interessen unterschiedlicher Akteure (z.B. Milizen, lokale Gemeinschaften, externe Akteure) sowie den Einsatz spezifischer Gewaltformen (z.B. sexualisierte Gewalt in Kriegen, Gewalt gegen die Zivilbevölkerung, Terrorismus) und die Erbringung quasi-staatlicher Dienstleistungen durch Rebellen (Rebel Governance) untersuchen werden.
 
   Literatur:
  • Buhaug & von Uexkull (2021). Vicious circles: Violence, vulnerability, and climate change. Annual Review of Environment and Resources 46: 545-568.
  • Cederman, Gledtisch & Buhaug (2013). Inequality, Grievances, and Civil War. Cambridge University Press.
  • Lewis (2023). Rebel group formation in Africa: Evidence from a new dataset. World Developement 170: 106207.
  • Nordås & Cohen (2021). Conflict-related sexual violence. Annual Review of Political Science 24: 193-211.
  • Stewart (2018). Civil war as state-making: Strategic governance in civil war. International Organization 72(1): 205-226.
 
   Leistungsnachweis:

Es wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmer regelmäßig qualitative und quantitative Texte lesen.

Die Studienleistung wird zu Beginn des Seminars bekanntgegeben. Die Prüfungsleistung ist eine Klausur, die 90 Minuten dauert und am Ende der Vorlesungszeit stattfindet.