Gruppe 1: Alte Geschichte
Blösel: Vorlesung: Das Wachsen Roms bis zu den Punischen Kriegen im 3. Jh. v. Chr.
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
In der Vorlesung wird das Wachsen der Stadt an der Tiberfurt von den bescheidenden Anfängen im 8. Jh. v. Chr. bis zur Herrin des Mittelmeeres nach dem zähen Niederringen der Rivalin Karthago am Ende des 3. Jh. v. Chr. beschrieben. Dabei werden die spärlichen Zeugnisse aus der sog. Königszeit (7. und 6. Jh. v. Chr.) ebenso diskutiert wie die Herausbildung der republikanischen Institutionen wie dem Konsulat oder dem Senat, die Entstehung der patrizisch-plebejischen Führungsschicht, der Nobilität, und die Eroberung Italiens
Literaturhinweise:
W. Blösel: Die Römische Republik. Forum und Expansion, München 2026 K. Lomas: Der Aufstieg Roms von Romulus bis Pyrrhos, Stuttgart 2019
Binder: Quellenübung zur Vorlesung Alte Geschichte 1
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
In Übungen werden spezielle Aspekte eines Themas im Rahmen der wissenschaftlich-historischen Ausbildung herausgegriffen, um diese gemeinsam in der Gruppe vertiefend zu behandeln. Begleitend zur Einführungsvorlesung werden in dieser Übung als spezieller Aspekt zentrale Quellenpassagen für den in der Vorlesung betrachteten Zeitraum erarbeitet (Quellenübung). So soll ein Verständnis für das inhaltliche Thema, aber auch für die Arbeitsweise des Historikers ("Woher kommt das Wissen?") erlangt werden.
Gruppe 2: Alte Geschichte
Blösel: Vorlesung: Das Wachsen Roms bis zu den Punischen Kriegen im 3. Jh. v. Chr.
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
In der Vorlesung wird das Wachsen der Stadt an der Tiberfurt von den bescheidenden Anfängen im 8. Jh. v. Chr. bis zur Herrin des Mittelmeeres nach dem zähen Niederringen der Rivalin Karthago am Ende des 3. Jh. v. Chr. beschrieben. Dabei werden die spärlichen Zeugnisse aus der sog. Königszeit (7. und 6. Jh. v. Chr.) ebenso diskutiert wie die Herausbildung der republikanischen Institutionen wie dem Konsulat oder dem Senat, die Entstehung der patrizisch-plebejischen Führungsschicht, der Nobilität, und die Eroberung Italiens
Literaturhinweise:
W. Blösel: Die Römische Republik. Forum und Expansion, München 2026 K. Lomas: Der Aufstieg Roms von Romulus bis Pyrrhos, Stuttgart 2019
Luppa-Heida: Quellenübung zur Vorlesung Alte Geschchte 2
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
Die Quellenübung führt Studierende systematisch in das Arbeiten mit Quellen in der Alten Geschichte ein. Anhand des Themas "Frauen im frühen Rom" werden verschiedene Quellengattungen vorgestellt und be-sprochen. Die Teilnehmenden erlernen und üben grundlegende Methoden der althistorischen Quellen-kritik an ausgewählten Quellen und entwickeln einen kritischen Umgang mit antiken Über-lieferungen. Die Übung ist als Ergänzung zur gleichnamigen Vorlesung konzipiert und vertieft deren Inhalte durch exemplarische Quellenarbeit.
Gruppe 3: Mittelalter
Scheller: Vorlesung: Geschichte des Mittelalters
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
Passig: Quellenübung zur Vorlesung Mittelalter
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
In der Quellenübung werden zentrale Quellengattungen des Mittelalters anhand exemplarischer Beispiele zu ausgewählten Themen behandelt und ausgewertet. In Vorbereitung für die Quelleninterpretation, die Teil der Modulabschlussprüfung ist, sollen dabei auch die Eigenarten und Merkmale der verschiedenen Quellengattungen des Mittelalters und die kritisch-analytische Arbeit mit ihnen behandelt werden.
Literaturhinweise:
Michael Brauer: Quellen des Mittelalters, Paderborn 2013. Hans-Werner Goetz: Proseminar Geschichte, Stuttgart 52025.
Gruppe 4: Frühe Neuzeit
Neu: Vorlesung: Zelebrieren und Verhandeln. Die politische Kultur des Alten Reiches
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt HRSGe SoPäd BA Lehramt GyGe
MA Lehramt HRSGe MA Lehramt GyGe 2-Fach-Master (Geschichte)
Neu: Quellenübung zur Vorlesung Frühe Neuzeit 1: Alles "pure Unterthanen"? Politisch partizipieren im vormodernen Europa
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
Gruppe 5: Frühe Neuzeit
Neu: Vorlesung: Zelebrieren und Verhandeln. Die politische Kultur des Alten Reiches
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt HRSGe SoPäd BA Lehramt GyGe
MA Lehramt HRSGe MA Lehramt GyGe 2-Fach-Master (Geschichte)
Bouwers: Quellenübung zur Vorlesung Frühe Neuzeit 2: Gotteslästerung: Religionsvergehen und Religionskritik im frühneuzeitlichen Europa
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
Kurz nachdem am 9. August 1765 Beschädigungen an einem Kruzifix in der französischen Kleinstadt Abbeville entdeckt worden waren, wurden drei junge Männer – unter ihnen der 19-jährige Chevalier de la Barre – unter dem Verdacht der Gotteslästerung festgenommen. Als Gotteslästerung (auch Blasphemie genannt) wurde in der Frühen Neuzeit die Herabwürdigung oder Beschimpfung Gottes sowie mitunter Jesu, Marias oder der Heiligen bezeichnet. Bestraft wurde sie drakonisch, etwa durch das Abschneiden der Zunge oder Lippen oder, wie im Falle De la Barres, durch die Verbrennung auf dem Scheiterhaufen. Dieses Seminar untersucht verschiedene Fälle von Gotteslästerung im frühneuzeitlichen Europa. Anhand vielfältiger Primärquellen werden die Hintergründe von Blasphemie-Anschuldigungen erörtert, der sich wandelnde juristische Umgang mit Gotteslästerung bewertet und zeitgenössische Argumente gegen die Kriminalisierung von Blasphemie analysiert.
Gruppe 6: Neueste Geschichte
Schneider: Vorlesung: Sozial- und Wirtschaftsgeschichte: Geopolitik: Visionen und Visualisierungen
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
Politische Experten und Strategen sprechen seit einigen Jahren von einer neuen Geopolitik in den internationalen Beziehungen. Jenseits der kriegerischen Übergriffe und gravierenden politischen Verschiebungen fällt auf, dass sich die Akteure dieser Politik in Russland, den USA oder China, um nur einige zu nennen, im historischen Baukasten vergangener Raumpolitik und Vorstellungen bedienen, wenn wir etwa an die neue „Donroe-Doktrin“ denken. Die Vorlesung wird einige dieser Konzepte in der Neuzeit vorstellen und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Visualisierungen richten. Damit werden zugleich Dimensionen des Wissens- und Nichtwissens, der technischen Darstellung und ihrer Verbreitung beleuchtet. Schließlich soll auch die Frage nach den Praktiken politischer Umsetzung aufgeworfen und betrachtet werden.
Literaturhinweise:
Christian Grataloup, Geogeschichte. Die Macht der Geografie in der Weltgeschichte, München 2025. Karl Schlögel, Im Raume lesen wir die Zeit. Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik, München 2003. Ute Schneider, Die Macht der Karten. Eine Geschichte der Kartographie vom Mittelalter bis heute. 3. erweiterte und aktualisierte Auflage, Darmstadt 2012
Dieudonné: Quellenübung zur Vorlesung Neueste Geschichte 1: Das Jahr 1923 als Belastungsprobe für die Weimarer Demokratie. Quellen zu Hyperinflation und Umsturzversuchen
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
Zwischen Geldentwertung, Ruhrkampf und vielfältigen Putschversuchen stellte das Jahr 1923 eine entscheidende Belastungsprobe für die junge Weimarer Demokratie dar. Im Januar besetzte die französisch-belgische Armee das Ruhrgebiet. Schon im März kam es daraufhin zu blutigen Zusammenstößen, die das gesamte Land in Empörung versetzten. Parallel dazu kostete im Sommer ein einfacher Kohlrabi schon 50 Millionen Mark. Neben der horrenden Hyperinflation geriet der Staat auch durch die allgemeine politische Radikalisierung in weitere Bedrängnis. Im Rheinland versuchten Separatisten im Oktober eine „Rheinische Republik“ zu gründen, bevor Hitler im November einen Stuhl im Bürgerbräukeller bestieg und eine „nationale Revolution“ ausrief, die am Folgetag in einer tödlichen Schießerei endete.
Das Jahr 1923 mit seinen sozialen, ökonomischen und institutionellen Spannungen versammelt so fast unzählige Krisenereignisse. Die Quellenübung jedoch soll sich diesen Teilphänomenen des Krisenjahrs 1923 nicht aus einer Gesamtperspektive nähern. Vielmehr werden wir anhand ausgewählter Quellenbeispiele von diesen kleineren Teilereignissen ausgehend, dem „großen Ganzen“ nachspüren. Neben der Heranführung an die verschiedenen Quellengattungen werden so zudem Methoden und Techniken der Quelleninterpretation eine zentrale Rolle spielen.
Gruppe 7 Neueste Geschichte
Schneider: Vorlesung: Sozial- und Wirtschaftsgeschichte: Geopolitik: Visionen und Visualisierungen
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
Politische Experten und Strategen sprechen seit einigen Jahren von einer neuen Geopolitik in den internationalen Beziehungen. Jenseits der kriegerischen Übergriffe und gravierenden politischen Verschiebungen fällt auf, dass sich die Akteure dieser Politik in Russland, den USA oder China, um nur einige zu nennen, im historischen Baukasten vergangener Raumpolitik und Vorstellungen bedienen, wenn wir etwa an die neue „Donroe-Doktrin“ denken. Die Vorlesung wird einige dieser Konzepte in der Neuzeit vorstellen und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Visualisierungen richten. Damit werden zugleich Dimensionen des Wissens- und Nichtwissens, der technischen Darstellung und ihrer Verbreitung beleuchtet. Schließlich soll auch die Frage nach den Praktiken politischer Umsetzung aufgeworfen und betrachtet werden.
Literaturhinweise:
Christian Grataloup, Geogeschichte. Die Macht der Geografie in der Weltgeschichte, München 2025. Karl Schlögel, Im Raume lesen wir die Zeit. Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik, München 2003. Ute Schneider, Die Macht der Karten. Eine Geschichte der Kartographie vom Mittelalter bis heute. 3. erweiterte und aktualisierte Auflage, Darmstadt 2012
Hertz: Quellenübung zur Vorlesung Neueste Geschichte 2: Zwischen Fürsorge und Gewalt. Archivquellen zum Kinderkurwesen in NRW nach 1945
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
Die Quellenübung befasst sich mit ausgewählten Quellen zum Kinderkurwesen in Nordrhein-Westfalen nach 1945. Das brisante Thema der sogenannten „Kinderverschickung“ hat in den vergangenen Jahren sowohl medial als auch politisch große Aufmerksamkeit erfahren. Schätzungen zufolge wurden zwischen 1945 und 1990 über zehn Millionen Kinder in Deutschland zu Kuraufenthalten „verschickt“ – viele von ihnen aus Nordrhein-Westfalen, aber auch nach Nordrhein-Westfalen. Seit 2019 sind tausende Berichte ehemaliger Verschickungskinder über Gewalterfahrungen öffentlich geworden. Nach einer inhaltlichen Einführung in das Thema sowie in die Grundlagen der Quellenanalyse steht die selbstständige Auswahl und Auswertung einer Archivquelle im Mittelpunkt der Übung.
Literaturhinweise:
Budde, Gunilla: „Quellen, Quellen, Quellen…“. In: Budde, Gunilla/Freist, Dagmar/Günther-Arndt, Hilke (Hrsg.): Geschichte. Studium – Wissenschaft – Beruf. Berlin 2008, S. 52–69. Hertz, Helge-Fabien: „Kinderverschickung“ 1945–1990. Forschung im Spannungsfeld von Betroffeneninitiativen, Citizen Science und medialer Berichterstattung. In: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 11, 03/04 (2024), Kindheit und Politik, S. 197–213. Höötmann, Hans-Jürgen/Schröder, Stefan: Kommunales Archivgut zu Kinderverschickungen in Westfalen-Lippe. Aspekte der Überlieferung und Nutzung. In: Westfälische Forschungen 73 (2023), S. 337–347. Nützenadel, Alexander/Hauser, Nils/Krautter, Jonathan [u. a.]: Abschlussbericht zum Forschungsprojekt. Die Geschichte der Kinderkuren und Kindererholungsmaßnahmen in der Bundesrepublik 1945–1989. Berlin 2025. Röhl, Anja: Das Elend der Verschickungskinder. Kindererholungsheime als Orte der Gewalt. Gießen 2021
Gruppe 8: Neueste Geschichte
Schneider: Vorlesung: Sozial- und Wirtschaftsgeschichte: Geopolitik: Visionen und Visualisierungen
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
Politische Experten und Strategen sprechen seit einigen Jahren von einer neuen Geopolitik in den internationalen Beziehungen. Jenseits der kriegerischen Übergriffe und gravierenden politischen Verschiebungen fällt auf, dass sich die Akteure dieser Politik in Russland, den USA oder China, um nur einige zu nennen, im historischen Baukasten vergangener Raumpolitik und Vorstellungen bedienen, wenn wir etwa an die neue „Donroe-Doktrin“ denken. Die Vorlesung wird einige dieser Konzepte in der Neuzeit vorstellen und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Visualisierungen richten. Damit werden zugleich Dimensionen des Wissens- und Nichtwissens, der technischen Darstellung und ihrer Verbreitung beleuchtet. Schließlich soll auch die Frage nach den Praktiken politischer Umsetzung aufgeworfen und betrachtet werden.
Literaturhinweise:
Christian Grataloup, Geogeschichte. Die Macht der Geografie in der Weltgeschichte, München 2025. Karl Schlögel, Im Raume lesen wir die Zeit. Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik, München 2003. Ute Schneider, Die Macht der Karten. Eine Geschichte der Kartographie vom Mittelalter bis heute. 3. erweiterte und aktualisierte Auflage, Darmstadt 2012
Wittenbrink: Quellenübung: Geteilte Räume. Britisch-irische Beziehungen, Macht und Konflikt im 20. Jahrhundert
2-Fach-Bachelor BA Lehramt HRSGe BA Lehramt GyGe
Die Übung behandelt die britisch-irische Geschichte im 20. Jahrhundert mit besonderem Fokus auf den Nordirlandkonflikt aus einer räumlichen Perspektive. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass politische Konflikte nicht allein durch Ereignisse und Akteure geprägt werden, sondern sich als langfristige Prozesse in historisch produzierten Räumen materialisieren, etwa in Grenzziehungen, urbanen Ordnungen oder Institutionen des Freiheitsentzugs. Diese Räume strukturieren Machtverhältnisse, beeinflussen Handlungsmöglichkeiten und prägen politische Deutungen und Narrative. Anhand unterschiedlicher Quellengattungen werden diese Konflikträume gemeinsam analysiert und diskutiert. Ziel der Übung ist es, grundlegende Kompetenzen der quellenbezogenen Arbeit zu vermitteln und Raum als historische Kategorie zur Analyse politischer Konflikte nutzbar zu machen
Literaturhinweise:
McAtackney, Laura / Ó Catháin, Máirtín (Hg.): The Routledge Handbook of the Northern Ireland Conflict and Peace, London, New York 2024. Rau, Susanne: Räume. Konzepte, Wahrnehmungen, Nutzungen (Historische Einführungen 14), Frankfurt/Main ²2017
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